Börsen-Neuling O2: Wachstum durch Datendienste

Wirtschaft & Firmen Der Mobilfunkbetreiber Telefónica Deutschland (O2) hat zum ersten Mal als börsennotiertes Unternehmen eine Quartalsbilanz vorgelegt und konnte dabei trotz des harten Wettbewerbs gute Ergebnisse vorweisen.

Zugelegt hat das Unternehmen unter anderem bei den Kundenanschlüssen. Mit 25,3 Millionen stiegen diese im Vergleich zum Quartal des Vorjahres um 4,1 Prozent. Dabei sorgt insbesondere das Postpaid-Segment für Wachstum. Hier gewann O2 im dritten Quartal 171.000 Neukunden hinzu. Mit einer Verdoppelung der Neukunden gemessen am Vorquartal entwickelte sich auch das Prepaid-Geschäft weiterhin positiv, teilte das Unternehmen mit.

Der Mobilfunk-Serviceumsatz legte verglichen mit dem dritten Quartal des Vorjahres um 5,6 Prozent zu und erreichte einen Wert von 812 Millionen Euro. Mit einer Steigerung um 6,9 Prozent in der gleichen Betrachtungsperiode wuchs der Mobilfunkumsatz inklusive des Hardware-Geschäfts auf 977 Millionen Euro. Der Gesamtumsatz des Unternehmens kletterte dabei um 4,1 Prozent auf 1,32 Milliarden Euro.


Das Datengeschäft erwies sich dabei erneut als wichtiger Wachstumstreiber. So stieg der Datenumsatz ohne SMS im Vergleich zum dritten Quartal 2011 um 28,3 Prozent. Und dies ist nicht nur auf die zunehmenden Kundenzahlen zurückzuführen. Auch den durchschnittlichen Umsatz pro Nutzer konnte O2 im Daten-Segment um 8,1 Prozent ausbauen. Dieser Wert ist allerdings in Sachen Telefonie sowohl im Postpaid- als auch im Prepaid-Bereich rückläufig. Insgesamt kam allerdings immer noch ein leichtes Plus von 0,3 Prozent auf 14 Euro im Monat zustande.

"Das erneut positive Ergebnis in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld zeigt, dass wir auf die richtige Strategie setzen, um profitabel zu wachsen", sagte Rachel Empey, Finanz-Chefin von Telefónica Deutschland. Das schlug sich letztlich in einem spürbaren Anstieg des Gewinnes nieder. Das operative Geschäft erwirtschaftete den Angaben zufolge einen Überschuss von 339,1 Millionen Euro, was 12,5 Prozent mehr sind als im Vorjahr.
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Endlich jemand, der als Börsenneuling Erfolg hat (Facebook war da ganz anders, und hat am Ende einem anderen die Schuld in die Schuhe geschoben)!
 
@Graue Maus: Die beiden Firmen kann man wohl nur schlecht vergleichen. Facebook basiert nicht unerheblich auf Hoffnungen und in dem Geschäft kann sich schnell etwas ändern (siehe Gewinne von Zynga), wenn O2 nicht alles falsch macht, dann hat es auch in 10 Jahren noch einen soliden Kundenstamm und generiert Einnahmen.
 
@elbosso: Es ging mir eher um den Umgang von Facebook mit seinem schlechten Ergebnis zum Börsenstart. Die Schuld haben sie nämlich irgendjemand anderem gegeben, anstelle sich selber ugs. an die eigene Nase zu fassen!
 
@elbosso: Sie verstehen es gerade sehr gut vieles falsch zu machen.
 
Datendienste sind gerade bei O2 wirklich sehr praktisch. Da kommen die Daten halt etwas später wenn man mal wieder im Funkloch steht... beim telefonieren ist das deutlich unangenehmer.


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