ARM-CPUs für Server: 64-Bit-Modelle in Sichtweite

Hp, Server, Arm, Calxeda Bildquelle: Hewlett Packard
Der Chip-Entwickler Calxeda, der sich als einer der ersten Anbieter intensiv mit ARM-Prozessoren für den Einsatz in Servern auseinandersetzt, will 2014 entsprechende Designs mit einer 64-Bit-Architektur bereitstellen können.
Laut der aktuellen Roadmap des Unternehmens ist die Entwicklung von zwei separaten System-on-Chip (SoC)-Serien geplant. Eine soll vor allem für den Betrieb von Cloud-Datenzentren geeignet sein, in denen in der Regel sehr viele Aufgaben mit jeweils relativ geringer benötigter Rechenleistung abgearbeitet werden müssen. Eine zweite Reihe wird eher für Server geeignet sein, die große Datenbanken beherbergen.

Wie das Unternehmen mitteilte, sollen dabei sowohl die Cortex-A15- als auch die ARMv8-Architekturen vom britischen Chipdesigner ARM zum Einsatz kommen. Die kommende SoC-Generation namens "Midway" wird dabei erst einmal auf Cortex-A15-Kernen beruhen. Diese soll im kommenden Jahr in die Massenproduktion gehen und den Betrieb von Servern mit recht geringem Energieverbrauch ermöglichen. Dafür erhält das Design noch einmal zusätzliche Technologien für die automatische Anpassung der Leistung an den aktuellen Bedarf sowie Optimierungen für das Routing der Daten.

Den Vorteil der ARM-Plattform sieht Calxeda-Chef Barry Evans insbesondere darin, dass sich mit ihr relativ unkompliziert neue SoC-Varianten für verschiedene Spezialbereiche entwickeln lassen. Das soll es letztlich ermöglichen, Server zu produzieren, die möglichst optimal an die erwartenden Verhältnisse zwischen I/O-Operationen, Speicherbedarf, Netzwerklast und benötigter Rechenleistung anpassen lassen, ohne zu viel Energie für nicht benötigte Komponenten aufzunehmen.

Ein Jahr nach Midway soll dann "Lago" auf den Markt kommen. Hier hat man das Feld der klassischen Unternehmens-Server im Visier. Calxeda vollzieht mit dieser Generation dann den Sprung auf die ARMv8-Architektur mit 64 Bit. Hunderttausende Rechenkerne sollen mit diesen SoCs in einem Datenzentrum vergleichsweise leicht zusammengeschaltet werden können, um umfangreiche Berechnungen durchzuführen. Wie Evans ausführte, arbeite man hier bereits mit verschiedenen Partnern zusammen, damit die Nutzer dann auch pünktlich ausreichend Support für Betriebssysteme und Anwendungen, die auf der Lago-Plattform laufen sollen, erhalten.

Die ARM-Plattform soll so im Server-Markt klar Fuß fassen. Laut dem Calxeda-Manager habe man aber auch mit den aktuellen Produkten bereits gute Erfahrungen gemacht. Die bereits verfügbaren EnergyCore ECX-1000-SoCs seien bereits tausendfach an Hardware-Hersteller und Nutzer ausgeliefert und beim Aufbau energieeffizienter Datenzentren eingesetzt worden. Hp, Server, Arm, Calxeda Hp, Server, Arm, Calxeda Hewlett Packard
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