Microsoft deutet Ende klassischer Service Packs an

Windows Diese Woche hat Microsoft u. a. ein rund 170 Megabyte großes Update veröffentlicht. Bald hieß es, dass dies so etwas wie das erste "Service Pack" für das neue Betriebssystem sei. Doch genau das ist wohl nicht der Fall, das Redmonder Unternehmen dürfte sich von klassischen SPs verabschieden. Das Update für Windows 8 (x64), das Microsoft vergangenen Dienstag bereitgestellt hat, bietet laut Windows-Chef Steven Sinofsky zahlreiche Verbesserungen in Sachen Leistung, Energiemanagement, Medienwiedergabe und Kompatibilität, also keine sicherheitsrelevanten Aspekte. Früher wäre dieses Update wohl - auch aufgrund der Größe - noch als Service Pack (SP) bezeichnet worden, das ist nun aber nicht mehr der Fall.

Windows 8 - Rundgang durch die deutsche RTM-Version

Wie 'PC World' berichtet, wird es künftig wohl auch keine Service Packs mehr geben. Deren Anzahl hat auch konstant von einer Windows-Version zur nächsten abgenommen: Bei Windows 2000 gab es noch vier Service Packs, bei XP waren es dann drei, Vista hatte zwei und Windows 7 bisher nur eines.

Das Update von dieser Woche war auch aus einem anderen Grund bemerkenswert: Das 170-MB-Update war das erst Mal, dass ein derartiges Feature-Paket zwischen RTM-Phase und offizieller Veröffentlichung bereitgestellt worden ist. Jason Miller, Manager bei VMware, bezeichnete das als "sehr interessant". Gegenüber PC Word sagte Miller: "Das haben wir von Microsoft in dieser Form noch nie gesehen. Sie verändern definitiv ihre Abläufe, und fügen Funktionen nun auch kurzfristig hinzu."

In der Branche gab es für diese Umstellung viel Lob, auch andere Experten begrüßten diesen Schritt, da Veränderungen und Verbesserungen so schneller beim Endkunden ankommen können.

Auch Windows-Chef Sinofsky bestätigte diesen Schritt indirekt und schrieb im Rahmen des 'Building Windows 8'-Blogs: "Wir haben es uns in den letzten Monaten der Windows-8-Entwicklung zur Aufgabe gemacht, jene Werkzeuge und Prozesse zu erschaffen, mit denen wir derartige 'Post-RTM'-Updates schneller veröffentlichen können als ein Service Pack." Das bestätigt entsprechende Gerüchte, die erstmals Ende Juli aufgekommen sind: Bereits damals hatte es Vermutungen gegeben, dass sich Microsoft vom Service-Pack-Modell verabschieden dürfte.
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