Zu schwaches Licht bremst das Mooresche Gesetz

Bei der Weiterentwicklung von Chip-Architekturen nach dem Mooreschen Gesetz wird es wohl demnächst Abweichungen geben und die Aufwärtskurve sich - zumindest vorübergehend - abflachen. Die Ursache dafür liegt in den Produktionsprozessen.

Denn in diese soll auf die Extreme Ultraviolet Lithography (EUL) umgestellt werden. Allerdings kommt es dabei zu Verzögerungen. Damit wird absehbar, dass die nächsten Schritte in der Verkleinerung der Chip-Architekturen Verzögerungen unterliegen werden. Denn die bisherige Prozesstechnik hat physikalische Grenzen, berichtet die 'EETimes'.

Mit den aktuellen Anlagen lassen sich beispielsweise keine Chips mit Strukturweiten von 14 Nanometern fertigen. Das liegt daran, dass die Amplitude der aktuell bei der Lithographie eingesetzten Lichtspektren zu groß ist. Expertenberatungen auf dem "International Symposium on Extreme Ultraviolet Lithography" zufolge hofft man nun zumindest, die benötigten neuen Lichtquellen bis zum Jahr 2014 an den Start bringen zu können.


Das Problem liegt darin begründet, dass für eine Massenproduktion von Chips mit EUL Lichtquellen benötigt werden, die rund 20 Mal stärker sind, als die jetzt verfügbaren. Zwar lassen sich auch mit niedrigerem Energieaufwand erfolgreich Wafer verarbeiten, doch das ist für die Massenproduktion nicht praktikabel, weil die Belichtungszeiten entsprechend länger sein müssten.

Aktuell wäre der Prozess um einen Faktor zwischen 15 und 30 Mal langsamer, als in den aktuellen Produktionslinien großer Hersteller wie Samsung oder TSMC gefertigt wird. Angesichts dessen, dass allein die Maschinen für diese Prozesse Millionen von Dollar kosten, kann so noch nicht wirtschaftlich genug gearbeitet werden.

In den letzten drei Jahren konnten Forscher die Energieleistung der Lichtquellen zwar schon etwa um den Faktor 20 verbessern, allerdings muss ihnen dies nun noch einmal binnen der nächsten zwei Jahre gelingen, so das Fazit der Konferenz.
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Schlechtes Licht ist sowieso ganz übel, man sieht es an diesen ganzen "Energiesparlampen" wo man dann in der Bude im Energiespardämmerlicht nichts mehr richtig sieht. Steht auf und protestiert gegen Schwach- und Dämmerlicht! Für Starklicht und löbliche Helligkeit !1111
 
@Feuerpferd: Das sind aber Energiesparlampen der vorvorletzten Generation. Modelle seit ein paar Jahren haben direkt beim Einschalten 90%+ Lichtstärke, die sich innerhalb einer Minute nurmehr leicht nach oben verändert.
 
@mike4001: LEDs sind besser als diese flackernde Energiesparlampen, sind aber noch viele Potenzen von der guten alten hochlöblichen Glühlampe entfernt. Das waren noch glückliche Zeiten, als man noch nicht von Idi0ten belästigt wurde und mit 100 Watt matt Glühlampen für 99 Cent zufrieden nach dem Kauf die hochlöbliche echte Helligkeit in der Bude erleben durfte.
 
[re:3] Rulf am 09.10.12 14:53 Uhr
(+2
@mike4001: erstens hat feuerpferd das wohl eher ironisch/sarkastisch gemeint und zweitens hab ich so eine lampe hier...die lichtstärke ist zwar im vergleich zu ner glühbirne angegeben, es fühlt sich aber trotzdem kalt, unbehaglich und viel dunkler an...auch meiner webcam gefällt dieses licht offenbar überhaupt nicht...und mit der längeren haltbarkeit ist das auch gelogen...die hat nach nem jahr schon min eine stufe verloren...mmn muß man wenn man zb die helligkeit einer 100watt glühbirne will min ne energiesparlampe kaufen, die ne 150 bis 200-watt-lampe ersetzen soll...hinzu kommt noch, daß diese minileuchtstoffröhren sondermüll sind, und jedes mal das vorschaltgerät mit weggeschmissen wird...unterm strich wird also null energie gespart...
 
@Feuerpferd: led sind mist, weil sie trotz tricks ein noch begrenzteres spektrum aussenden als leuchtstoffröhren...lies mal ne illustrierte bei led-licht...edit:der post auf den ich geantwortet hab ist plötzlich verschwunden :O


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