Internationaler Tech-Support-Betrugsring gestoppt

Polizei, Kriminalität, Fbi, Agent Bildquelle: FBI
In länderübergreifender Zusammenarbeit haben Behörden eine Gruppe von Kriminellen ausgehoben, die über längere Zeit eine der am breitesten angelegten Betrugsoperationen der letzten zehn Jahre durchgeführt hatten. Das teilte die US-Handelsbehörde FTC mit.
An der Aktion waren die Regulierungsbehörden aus fünf Staaten und auch eine Reihe von Unternehmen beteiligt. Die Täter sollen sich den Angaben zufolge das Vertrauen ihrer Opfer erschlichen haben, indem sie sich jeweils als Mitarbeiter eines technischen Support-Dienstleisters ausgaben.

Bei einer gemeinsamen Präsentation ihrer Ermittlungsergebnisse berichteten FTC-Chef Jon Leibowitz, Vertreter der Regulierungsbehörden aus Kanada und Australien sowie von Microsoft, dass 14 Unternehmen und 17 Einzelpersonen Gegenstand der Ermittlungen waren. Bisher wurden im Zuge der Operation 188.000 Dollar beschlagnahmt - eine Summe, die mit fortschreitenden Ermittlungen außerhalb der USA aber wohl noch deutlich ansteigen werde.

Zu den Opfern zählten Nutzer aus den bereits genannten Ländern sowie aus Großbritannien, Irland und Neuseeland. Die Täter sollen vor allem von Indien aus operiert haben, aber auch in den USA und Großbritannien konnten Beteiligte ausgemacht werden, hieß es. Sie riefen jeweils bei ihren Opfern an uns gaben sich als Mitarbeiter des technischen Supports von Microsoft, Google oder eines anderen großen IT-Unternehmens aus.

Weiterhin wurde erklärt, auf den Rechnern der Angerufenen würden sich Viren befinden. Die Betrüger versuchten dann, die Nutzer zu überreden, ihnen Fernzugriff auf ihr System zu geben - angeblich um die Malware zu entfernen. Aber nicht nur per Kaltakquise wurden Opfer gefunden. Auf Google schalteten die Betrüger auch Werbeanzeigen. Wenn Nutzer dann selbst nach den Telefonnummern der Kundendienste suchten, erhielten die hier falsche Auskunft.

Für die angebliche Säuberung des Rechners wurden den Anwendern anschließend Beträge zwischen 49 und 450 Dollar in Rechnung gestellt. Die Ermittler versuchen nun die Identitäten der Opfer ausfindig zu machen und ihnen die gezahlten Beträge zurückzuschicken, erklärte Leibowitz. Es sei aber nicht zu erwarten, dass dies in allen Fällen gelingt. Denn nach bisherigen Erkenntnissen geht die Zahl der tatsächlichen Opfer in die Zehntausenden und könnte sogar noch höher sein. Polizei, Kriminalität, Fbi, Agent Polizei, Kriminalität, Fbi, Agent FBI
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