Apples Musikdienst vorerst an Sony/ATV gescheitert

Apple, Musik, Itunes Bildquelle: Apple
Der neue Musikdienst, den Apple Gerüchten zufolge in Verbindung mit dem iPhone 5 starten wollte, musste offenbar in letzter Minute gestoppt werden, weil die Lizenzabkommen nicht unterzeichnet werden konnten. Wie die 'New York Post' berichtet, konnte das Unternehmen mit Sony/ATV keine Einigung erzielen.
Bei der Musikfirma handelt es sich um ein Joint Venture zwischen Sony und den Erben Michael Jacksons. Die Firma soll bis zuletzt höhere Lizenzzahlungen pro abgespieltem Titel verlangt haben, als Apple zu zahlen bereit war. Die Verhandlungen mit einzelnen Rechteinhabern waren nötig geworden, weil Apple weitergehende Dienste als normale Webradios anbieten wollte, hieß es.

Der Dienst sollte dem Vernehmen nach ähnlich funktionieren, wie das in den USA recht populäre Pandora. Algorithmen analysieren dabei, welche Songs der Nutzer gut findet und welche übersprungen werden, und stellen nach einer Auswertung Titel, die möglichst gut zum ermittelten Geschmack passen, zu einer Playlist zusammen. Bei Pandora genügt es, dass die normalen Gebühren gezahlt werden, die die US-Verwertungsgesellschaften festgelegt haben.

Apple wollte seinen Nutzern die Möglichkeit bieten, festzulegen, dass bestimmte Musiker häufiger gespielt werden. Da die Auswahl dieser Titel dann eher in die Richtung eines normalen Streaming-Angebots geht als hin zu einem Webradio, konnten die normalen Tarife hier nicht mehr eingesetzt werden und separate Lizenzverhandlungen wurden notwendig.

Seitens der Musikbranche ist man aktuell aber schon mit Pandora relativ unzufrieden. Man ist der Ansicht, dass der Dienst andere Distributionsmodelle kannibalisiert, ohne selbst einen entsprechend hohen Gegenwert an Einnahmen zu bringen. Deshalb war nun wohl die Bereitschaft, weiter auf Apple zuzugehen, nicht besonders groß. Allerdings wird es wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis es zu einer Einigung kommt. Denn Insider aus der Musikbranche berichteten, dass den Verantwortlichen dort klar ist, dass Apple seine Vorstellungen früher oder später ohnehin durchsetzen wird. Apple, Musik, Itunes Apple, Musik, Itunes Apple
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