Zahl der Blackberry-Nutzer ist erstmals rückläufig

Smartphone, Blackberry, Rim, Research in Motion Bildquelle: RIM
Die Reihe an Hiobsbotschaften rund um den Smartphone-Hersteller Research in Motion (RIM) reißt nicht ab. Während das Unternehmen mit seinen Blackberrys schon seit einiger Zeit nicht mehr mit der Entwicklung in dem Sektor mithalten kann, werden nun erstmals seit zehn Jahren keine wachsenden Nutzerzahlen mehr verzeichnet.
Bisher verlor das Unternehmen zwar zunehmend Marktanteile, allerdings in einem extrem stark wachsenden Markt. Die absoluten Nutzerzahlen gingen so immer noch weiter nach oben. Doch dies ist nun vorbei. Im August 2011 überschritt man erstmals die Marke von 70 Millionen Usern, im Juni wurden rund 78 Millionen Blackberry-Nutzer gezählt. Allerdings wurde die Wachstumskurve immer flacher, berichtete die kanadische Zeitung 'The Globe and the Mail'.

Nach Berechnungen von mehreren Analysten sollte sie nun auf ihren Zenit angekommen sein. Die Anwenderbasis beginnt zu schrumpfen, da inzwischen mehr Bestandskunden zu konkurrierenden Plattformen wechseln, als neue hinzugewonnen werden können. "Es ist das erste Quartal, in dem wir ein Nullwachstum erwarten", erklärte beispielsweise Kris Thompson, Analyst der National Bank Financial.

Während international durchaus noch ein leichtes Plus zu verzeichnen sei, bricht RIM demnach zunehmend das wichtigste Standbein des aktuellen Geschäftsmodells weg: Die Businesskunden in Nordamerika. Für das kommende Quartal geht Thompson insgesamt von sinkenden Nutzerzahlen aus. Bei den Marktbeobachtern besteht inzwischen wenig Hoffnung, dass es RIM gelingt, mit der neuen Blackberry 10-Plattform das Ruder noch einmal herumzureißen. Hier sei lediglich zu erwarten, dass der Schrumpfungsprozess langsamer vonstatten geht.

Insbesondere mit preiswerten Geräten kann das Unternehmen derzeit noch in Märkten wie Indonesien und im Mittleren Osten punkten. Die High End-Smartphones Bold und Torch wird der Hersteller allerdings kaum los. Hier ist die Konkurrenz in den Kaufkräftigen Industriestaaten mit dem iPhone und einige Android-Smartphones zu stark. Letztlich wird es nach Ansicht der Analysten wohl darauf hinauslaufen, dass RIM sein Geschäftsmodell radikal umstellen muss, wenn das Unternehmen selbst langfristig Bestand haben soll. Smartphone, Blackberry, Rim, Research in Motion Smartphone, Blackberry, Rim, Research in Motion RIM
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