Datenschutz: Facebook erhält Freigabe für die EU

Internet, Sicherheit, Facebook, Logo, soziales Netzwerk, Privatsphäre, Social Media, Einstellungen Bildquelle: Europe vs Facebook
Das soziale Netzwerk Facebook hat von der irischen Datenschutzbehörde die Freigabe für die Europäische Union erhalten: Die Behörde hat heute ihren Bericht veröffentlicht und zeigt sich darin zufrieden, dass Facebook die Vorgaben umgesetzt habe. Die Initiative Europe-vs-Facebook sieht das allerdings ganz anders.
Facebook, das seinen europäischen Sitz in Irland hat, erfülle alle Auflagen der irischen Datenschützer, schreibt 'TechCrunch' unter Berufung auf den gerade veröffentlichten Bericht des 'Data Protection Commissioner' (DPC). Das bedeutet, dass der DPC, der dafür zuständig ist, dass irische sowie europäische Gesetze hinsichtlich der Privatsphäre eingehalten werden, keine gravierenden Bedenken in Sachen Facebook (mehr) hat.

Zu "verdanken" hat das das soziale Netzwerk der Tatsache, dass man alle Forderungen bzw. Auflagen nun erfüllt hat, allen voran in Sachen Gesichtserkennungssoftware. Facebook hat auf dem Gebiet der Europäischen Union alle Dienste, die damit zusammenhängen, abgedreht.

Das betrifft vor allem den so genannten "Tag Suggest"-Modus, der einem Nutzer Vorschläge für das Markieren bestimmter Personen (aus dem eigenen Facebook-Freundeskreis) macht. Das Feature wurde für Nutzer, die sich neu anmelden, bereits eingestellt, Templates für bereits zuvor angemeldete Nutzer werden zudem bis zum 15. Oktober gelöscht.

Die Ermittlungen der irischen Datenschutzbehörde sind die direkte Folge der österreichischen Initiative 'Europe-vs-Facebook', die vom Studenten Max Schrems im Vorjahr initiiert worden ist und weltweit für viel Aufsehen gesorgt hat.

Schrems und seine Initiative zeigten sich dagegen alles andere als zufrieden mit dem Ergebnis: In einem ersten Statement beschuldigte man die irische Behörde, Gesetze nicht ordnungsgemäß durchgesetzt zu haben. So meint man, dass der DPC beim Thema Facebook ein Auge zugedrückt habe: Bei viele der beanstandeten Punkten habe man sich von Facebook auf eine künftige Umsetzung vertrösten lassen, Konsequenzen soll es dabei keine geben. In einer 'Pressemitteilung' kündigte Schrems an, weiter dagegen vorgehen zu wollen. Internet, Sicherheit, Facebook, Logo, soziales Netzwerk, Privatsphäre, Social Media, Einstellungen Internet, Sicherheit, Facebook, Logo, soziales Netzwerk, Privatsphäre, Social Media, Einstellungen Europe vs Facebook
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