IT-Sicherheitsbewusstsein endet oft an der Haustür

Sicherheit, Sicherheitslücken, schloss, Abus, Kette Bildquelle: John Dierckx / Flickr
Die zahlreichen Kampagnen und Berichte über Sicherheitsrisiken im Internet haben durchaus dazu geführt, dass die meisten Nutzer inzwischen versuchen, sich vor Malware und Phishing zu schützen. Allerdings endet das Sicherheitsbewusstsein noch zu oft an der eigenen Haustür.
Wie eine Untersuchung des Marktforschungsunternehmens im Auftrag der Deutschen Telekom zeigte, werden Maßnahmen, die auch bei der mobilen Internet-Nutzung für Schutz sorgen, noch weitgehend vernachlässigt. So führt mit 55 Prozent nur etwas mehr als die Hälfte der Anwender regelmäßig Betriebssystem-Updates bei ihren mobilen Geräten durch.

"Internetnutzer zeigen heute ein hohes Bewusstsein für Gefahren im Netz. Gerade beim mobilen Surfen muss dieses Bewusstsein aber noch geschärft werden", kommentierte Thomas Kremer, der im Telekom-Vorstand für Datenschutz, Recht und Compliance zuständig ist. Nur 29 Prozent der deutschen Smartphone-User löschen beispielsweise regelmäßig Cookies und den Verlauf im Browser. Und das obwohl 93 Prozent der Befragten mehrmals täglich über ihr Mobiltelefon im Internet unterwegs sind.

Aber auch sonst gibt es immer wieder bestimmte Bereiche, in denen die Sicherheit vernachlässig wird. So sind 63 Prozent der deutschen Nutzer in mindestens einem sozialen Netzwerk Mitglied, wobei es hier starke Unterschiede beim Umgang mit persönlichen Daten gibt. Nur rund 6 Prozent der unter 30-Jährigen geben beispielsweise in sozialen Netzwerken ihre E-Mailadressen für alle sichtbar an, während 21 Prozent der über 60-Jährigen ihre elektronische Adresse offen kommunizieren. Anders sieht es bei der Angaben des Klarnamens aus: 39 Prozent der älteren User geben ihren realen Namen an. Die Jugend ist da mit 46 Prozent offener.

Insgesamt 97 Prozent der deutschen Internetnutzer kaufen online ein. Auch Online-Banking ist gefragt: 76 Prozent wickeln ihre Bankgeschäfte im Netz ab. Nur zwei Drittel achten dabei aber bewusst auf eine SSL-Verschlüsselung. Sechs Prozent der Befragten gaben an, bereits Geld durch Online-Betrug verloren zu haben. Sicherheit, Sicherheitslücken, schloss, Abus, Kette Sicherheit, Sicherheitslücken, schloss, Abus, Kette John Dierckx / Flickr
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