KindleBerry Pi: Kindle zum Monitor umfunktioniert

Peripherie & Multimedia Für seinen bevorstehenden Trip durch Europa wollte sich der Bastler Geoffrey Tremblay auf eine minimalistische Ausstattung, wenn es um Computer geht, beschränken. Was dabei herausgekommen ist, bezeichnet er als KindleBerry Pi.

Im Wesentlichen handelt es sich bei dem KindleBerry Pi, wie der Name bereits vermuten lässt, um eine Mischung aus Amazon Kindle (dritte Generation) und Raspberry Pi. Da er zwar den Kleinrechner in seinem Gepäck hatte, aber ein zugehöriger Monitor fehlte, griff er kurzerhand zum Kindle und funktionierte dieses entsprechend um.

Kindleberry Pi
Das KindleBerry Pi

Ganz einfach war dieses Vorhaben sicherlich nicht in die Tat umzusetzen, wie sich den Beschreibungen auf seinem Blog entnehmen lässt. Zu diesem Zweck musste er sich im ersten Schritt Root-Rechte auf dem E-Book-Reader verschaffen und einen Terminal-Emulator installieren.

Überdies benötigte er eine virtuelle Netzwerkschnittstelle, welche er mit der Anwendung namens usbnetwork auf den Weg brachte. Da ihm die Kindle-Tastatur nicht genügte, schloss er an den E-Reader ein externes Keyboard an. Dank dem Einsatz der Anwendung namens Screen ist es grundsätzlich sogar möglich, dass mehrere Personen von unterschiedlichen Rechnern auf das System zugreifen können.

Siehe auch: Supercomputer aus 64 Raspberry Pis (und Lego)

Eine genaue Anleitung, wie der Bastler diesbezüglich vorgegangen ist, findet sich auf seiner Webseite ein. Allerdings sollte man vorsichtig agieren, da man unter Umständen und im schlimmsten Fall das Kindle unbrauchbar macht.
Mehr zum Thema: Raspberry Pi
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Ich weiß nicht ob das nicht ein Fake ist. Erstens weil auf dem Kindle ja nicht mal eben normale Exe-Dateien laufen wie usbnetwork. Zweitens, was nürtzt eine Terminalemulation auf dem Reader wenn der Reader als Monitor fungieren soll? Ich habe bei meinem Monitor noch nie spezielle Software aufspielen müssen um irgendwas bestimmtes zu sehen. Und das dritte ist, wieso ne externe Tastatur an den Kindle wenn er den Rechner damit ja bedienen will. Da aber vorher schon gesagt wurde die Tastatur des Kindles reicht ihm nicht aus bestätigt das nur meine Vermutung dass das Terminalprogramm ein Fake ist. Weil wenn dann steuert er ja das direkt auf dem Kindle.
 
@Tomarr: Der Kindle-usbnetwork-0.39.N Treiber ist ein Android Linux Treiber und ist default nicht installiert. Der Treiber wird am Kindle benötigt damit er dieses Remote vom Raspberry Pi. oder anderem Computer ansteuern kann.
 
@nowin: Na gut, aber den Rest halte ich trotzdem eher für Fake. Wobei ich mir trotzdem nicht vorstellen kann dass der Treiber auf dem Kndle läuft.
 
@Tomarr: Es gibt so viele geniale Leute die aus nichts doch noch etwas Zaubern. Siehe nur die News zu Raspberry Pi. als Supercomputer.
 
@nowin: Ja das sehe ich ja auch ein. Aber trotzdem scheint in dem Artikel einiges falsch zu sein. Entweder von der Übersetzung her, mag ja sein, aber so richtig stimmig ist es halt nicht.


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