Senf 8: Tag 9 - Bei Gaming ist noch Luft nach oben

Eine für viele Leser sicherlich interessante Frage ist jene nach der Spieleleistung. Ein eindeutiges Fazit lässt sich hier nicht ziehen ohne Benchmarks zu bemühen. Diese zeigen minimal schlechtere bis keine Unterschiede zwischen Windows 8 und dem Vorgänger.
Wir wollen an dieser Stelle nicht ausführlich in Benchmarks wälzen, da es bereits jetzt genügend Kollegen gibt, die das getan haben. Siehe etwa bei 'TechPowerUp', die haben knapp 20 aktuelle sowie ältere Spiele durchgenommen.

Das wird für viele zockende Windows-8-Kritiker eine Bestätigung sein, dass das am 26. Oktober erscheinende Betriebssystem vom Teufel persönlich programmiert worden ist. Ich will jetzt nicht jeden Titel durchackern, allerdings zeigt sich, dass Windows 8 bei einigen Spielen ganz leicht zurückhängt. In Summe (siehe "Performance Summary") sind es bei Windows 8 ein bis zwei Prozentpunkte.


Wie erwähnt: Das kann man eigentlich deuten, wie man will. Ich persönlich erkenne mit freiem Auge nicht, was der Unterschied zwischen 56,4 und 58,4 FPS (Beispiel: Metro 2033, 1280x800, 4xAA, GTX 680) ausmacht. Es wird aber sicherlich Leute geben, für die das ein Ausschlusskriterium darstellt...

Ganz subjektiv ist mir allerdings nichts Negatives aufgefallen, zumindest bei den drei Games (Civilzation V: Gods and Kings, Diablo 3 und Guild Wars 2), die ich seit der Installation länger gezockt habe. Allerdings hatte ich bisher auch keinen Shutdown, der sich aus einem hartnäckigen Überhitzungsproblem, an dem mein Heim-PC etwas krankt, ergeben hat. Kann aber auch nur Zufall sein.

Die leicht negativen Benchmark-Werte der finalen Windows-8-Version hängen aber sicherlich auch mit Treibern zusammen, hier wird sich bis zur endgültigen Veröffentlichung sicher noch etwas bis einiges tun. Ganz grundsätzlich scheint aber Nvidia diesbezüglich bessere Arbeit geleistet zu haben als AMD, zumindest lautet so das Fazit von TechPowerUp.


Metro-Spiele, die sich bequem über den Windows Store laden lassen, werden dagegen kaum Hardcore-Gamer ansprechen. Die sind nämlich entweder ganz für Touchscreens optimiert oder eben für absolute Gelegenheitsspieler ausgelegt. Für letztere hat Microsoft auch seine Klassiker Solitaire, Mahjong und Minesweeper (als Metro-Apps) neu aufgelegt, diese sind auch hübsch ausgefallen und haben sogar Xbox-Erfolge spendiert bekommen.

Insbesondere für Besitzer einer Xbox 360 interessant ist die vorinstallierte Spiele-App. Damit kann man auch vom PC aus viele Xbox-Live-Aktivitäten durchführen, einige Funktionen fehlen allerdings (noch?), etwa eine Chat-Möglichkeit zu den Konsolen-Freunden.

Was mich allerdings tierisch nervt, ist die Tatsache, dass mich Microsoft zwingt, die "Windows-Region" zu ändern. Als Österreicher habe ich seinerzeit meinen Xbox-Account südlich der Alpen erstellt, lebe aber seit Jahren in Deutschland. Wenn ich aber die Spiele-App nutzen will, muss ich bei der Hauptregion von Windows 8 Österreich einstellen, sonst ist eine "Anmeldung nicht möglich". Umstellen kann man das nicht und ein neues XBL-Konto will ich auch nicht erstellen. Senf 8Bei Xbox Live zählt nur die Erstanmeldeversion Zwar hat das Verändern der Region keine nennenswerten Nachteile (man muss dann etwa in den diversen Apps die Region manuell einstellen), aber es nervt. Man kann auf der Microsoft-Seite bei den diversen Kontoeinstellungen zwar den aktuellen Wohnort verändern, aber nicht den Erstanmeldeort, der auch der relevante ist.

Wer also den überwiegenden Großteil seiner PC-Zeit beim Zocken verbringt, muss nicht zwingend auf Windows 8 umsteigen bzw. hat nicht unbedingt einen großen Anreiz dafür. Auch DirectX 11.1 ist im Moment sinnlos, da es derzeit keine Spiele dafür gibt und bisher auch noch keine angekündigt worden sind.

Dieser Blog-Beitrag repräsentiert ausschließlich die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig jene der WinFuture-Redaktion.

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