Smartphone-Hersteller in der Krise: Sony baut um

Mobiltelefon, facebook smartphone, Sony Xperia miro Bildquelle: Sony
Nachdem sich Ericsson aus der Zusammenarbeit mit Sony im Smartphone-Bereich verabschiedet hat, wird nun auch personell bei der Smartphone-Sparte des japanischen Elektronikriesen umgebaut. Es gibt Entlassungen und das Hauptquartier wird nach Japan verlegt.
Ab Oktober 2012 wird der Hauptsitz von Sony Mobile zusammen mit einigen anderen Abteilungen vom schwedischen Lund nach Tokio in Japan verlegt, gab das Unternehmen heute bekannt. Außerdem werden die Forschungs- und Entwicklungszentren in Tokio, Lund und Peking neu strukturiert.

Die Aufgaben und Verantwortlichkeiten wurden neu verteilt, um die Stärken der jeweiligen Standorte zu fördern, hieß es weiter. Dadurch sollen neue Geräte schneller auf den Markt kommen können, die Integration in den Sony-Konzern verbessert und die Effektivität der Lieferkette gesteigert werden. Natürlich will man dadurch auch die Kosten senken.

Durch die betrieblichen Veränderungen wird es auch zu Entlassungen kommen. Sony Mobile will weltweit insgesamt rund 15 Prozent seiner Mitarbeiter entlassen. Konkret fallen rund 1000 Stellen weg, die Laufe der Jahre 2012 und 2013 gestrichen werden. Allein am Standort Lund werden die Umstrukturierungen rund 650 Mitarbeiter ihren Job kosten.

Dort will man künftig vor allem die Entwicklung von Software und Anwendungen durchführen. Sony hat derzeit wie zum Beispiel auch HTC mit wachsendem Druck durch die starke Konkurrenzsituation im Smartphone-Markt zu kämpfen. Während Hersteller wie Apple und Samsung den Markt dominieren, fällt es den anderen Anbietern zunehmend schwer, sich zu behaupten.

Siehe auch: Sony gelingt die Trendwende im Handy-Geschäft

Sony hatte im Februar die von Ericsson gehaltenen 50 Prozent der Anteile an Sony Ericsson übernommen, so dass Sony Mobile nun eine vollständige Tochter des Konzerns ist. Jüngst gelang es Sony nach langer Durststrecke wieder, den Umsatz im Smartphone-Segment wieder zu steigern, auch wenn es sich noch immer um ein Verlustgeschäft handelt. Mobiltelefon, facebook smartphone, Sony Xperia miro Mobiltelefon, facebook smartphone, Sony Xperia miro Sony
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