Windows 8: Microsoft-'Monopol' bei ARM-Tablets?

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Unter den asiatischen PC-Herstellern soll sich inzwischen beinahe schon Panik breit machen, weil Microsoft bei seinem hauseigenen Surface-Tablet mit Windows 8 einen extrem niedrigen Einstiegspreis anstrebt. Die Firmen fürchten offenbar, dass sie vollständig aus dem Markt gedrängt werden.
Wie der taiwanische Branchendienst 'DigiTimes' unter Berufung auf Quellen bei Notebook-Herstellern berichtet, erwarten die Unternehmen, dass sie nicht in der Lage sein werden preislich mit dem Microsoft Surface zu konkurrieren. Konkret geht es um die ARM-basierte Variante mit Windows RT, bei der ein Nvidia Tegra 3 Quad-Core-Prozessor verbaut ist. Diese soll Gerüchten zufolge für nur knapp 200 Dollar auf den Markt kommen.


Die Quellen aus Taiwan erwarten nun, dass es Microsofts Hardware-Partnern nicht möglich sein wird, mit dem im Fall von Surface durch App-Verkäufe quersubventionierten Niedrigpreisangebot mitzuhalten. Firmen wie etwa ASUS, Lenovo, Samsung und Dell würden möglicherweise ganz auf die Einführung ihrer geplanten ARM-Tablets mit Windows RT verzichten und Microsoft den Markt zunächst vollständig überlassen, heißt es.

Microsoft Surface TabletMicrosoft Surface TabletMicrosoft Surface TabletMicrosoft Surface Tablet

Microsoft sei sich der Auswirkungen seiner Pläne für einen sehr niedrigen Preis des Surface RT bestens bewusst, so der Vorwurf aus Asien. Das Unternehmen wolle dies allerdings in Kauf nehmen und mit dem Start von Surface zum Sparpreis versuchen, möglichst schnell einen passablen Anteil am Tablet-Markt für sich zu erobern.

Sollte Microsoft sein Surface RT Tablet zunächst nur in den USA anbieten, sehen die Hardware-Hersteller durchaus nach Chancen für ihre eigenen Geräte ähnlicher Bauart. Kommt das Gerät allerdings weltweit zu solch günstigen Preisen auf den Markt, wären die Hersteller chancenlos, weil sie nicht die Möglichkeit haben, den niedrigen Preis durch Einnahmen aus App-Verkäufen wettzumachen.

Derzeit konzentrieren sich die Unternehmen deshalb vor allem auf Windows 8-basierte Tablets mit Intel-Prozessoren, mit denen sie den Markt für Firmenkunden zu höheren Preisen ansprechen können. Die Quellen verwiesen darauf, dass es im Bereich der Android-Tablets wegen dem Google Nexus 7 ähnliche Probleme gebe.

So verkaufen sich die 7-Zoll-Tablets der Gerätepartner von Google derzeit nicht gut, weil der Internetkonzern ihnen durch den niedrigen Preis des Nexus 7 die Kunden streitig macht. Auch bei 10-Zoll-Geräten gebe es einen Rückgang des Interesses, weil die Strahlkraft des Nexus 7 so groß ist. Nur weil das Tablet noch nicht in anderen wichtigen Märkten wie Kontinentaleuropa und China erhältlich ist, hätten die Hersteller noch Raum zum Überleben, heißt es.

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