Möglicherweise hat eine Archäologin einen sensationellen Fund gemacht, allerdings nicht bei einer Ausgrabung sondern über Google Earth: Die US-Amerikanerin Angela Micol entdeckte beim Studium von Satellitenaufnahmen Ägyptens geometrische Formationen, unter den sich "versunkene" Pyramiden verstecken könnten.
Wie das US-Blog 'Engadget' unter Berufung auf Micols Seite 'Google Earth Anomalies' berichtet, hat die Satelliten-Spezialistin möglicherweise bisher nicht bekannte ägyptische Pyramiden entdeckt: Auf Satelliten-Aufnahmen hat die Archäologin gleich zwei Standorte entdeckt, an denen sich bisher nicht bekannte Komplexe befinden könnten.
BILDERSTRECKE

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An einem der beiden Orte ist eine eindeutig quadratische Struktur zu sehen, eine Seite der möglichen Pyramide ist dabei rund 43 Meter breit. In der Nähe sind außerdem mehrere kleinere Hügel zu erkennen, die ähnlich angeordnet sind wie bei den berühmten Pyramiden von Gizeh. Auch bei der zweiten Aufnahme könnte es sich um Bauwerke menschlichen Ursprungs handeln, zu sehen ist ein dreieckiges Plateau, auch hier sind in der Nähe scheinbar unnatürliche Strukturen zu sehen.
Der Ägyptologe und Pyramiden-Experte Nabil Selim hat bestätigt, dass beide von Micol entdeckten Standorte bisher nicht bekannt waren. Die Bilder und Positionsangaben wurden mittlerweile an Ägyptologen und Archäologen zur weiteren Untersuchung geschickt, in weiterer Folge sollen Forscher vor Ort prüfen, ob es sich hierbei tatsächlich um bisher unentdeckte Bauwerke handelt, erst danach könnte man mit Ausgrabungen beginnen.
Wo genau sich die vermeintlichen Pyramiden befinden, soll zunächst geheim gehalten werden, zumindest bis die Funde bestätigt und später von offiziellen Vertretern abgesichert worden sind. Die Entdeckerin ist sich zumindest recht sicher, dass "an den Standorten mehr dran ist: Die Aufnahmen sprechen für sich."
Siehe auch: Biologe entdeckt neue Insekten-Art auf Flickr

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