Megabox: Dotcoms Musik-Service kommt noch 2012

Ende Juni hat Kim Schmitz alias Kim Dotcom sein neuestes Projekt namens Megabox angekündigt bzw. vorgestellt. Mit dem Musikdienst will der umstrittene Megaupload-Gründer nichts weniger als das Piraterie-Problem lösen. Nun teilte Dotcom mit, dass Megabox noch in diesem Jahr starten wird.

Seit der spektakulären Schließung seines Filehosting-Dienstes Megaupload kämpft der gebürtige Deutsche nicht nur gegen die Vorwürfe, die gegen ihn erhoben werden, er hat nun offenbar auch genug Zeit für neue Projekte, allen voran seinen Musik-Service Megabox.

Dieser Dienst soll sich auch bereits in der Schlussphase seiner Entwicklung befinden, Dotcom verkündete nun über den Microblogging-Dienst 'Twitter', dass es noch in diesem Jahr so weit sein soll: "Ich weiß, worauf ihr alle wartet. Es kommt. Versprochen. Größer. Besser. Schneller. 100% sicher und nicht zu stoppen", schreibt Dotcom.

Siehe auch: Kim Dotcom - Die ersten Videos vom Polizeieinsatz

Die Idee zu diesem Projekt ist allerdings älter als die aktuellen Anschuldigungen bzw. Ermittlungen im Fall Megaupload, Dotcom und Co. haben Megabox vor dessen Verhaftung im Januar dieses Jahres erstmals angedeutet bzw. angekündigt.


Mit Megabox will Dotcom nicht weniger als die Plattenfirmen arbeitslos machen: Über den neuen Dienst sollen Konsumenten den Zugang zu kostenloser Musik bekommen. Profitieren sollen dabei aber nicht nur die Nutzer, sondern nach den Vorstellungen von Dotcom vor allem auch die Künstler: Diese sollen 90 Prozent der Einnahmen bekommen und auf diese Weise deutlich mehr verdienen als über den bisherigen Weg über Plattenfirmen. Letztere sind nämlich das wahre Übel, meint Kim Dotcom, seiner Ansicht nach ist diese Art des Musikvertriebs stark veraltet und längst nicht mehr zeitgemäß. Megabox PreviewDer erste Blick auf Megabox Auf Megabox sollen die Nutzer die Musikstücke entweder wie bisher direkt bezahlen können, es soll aber auch die Möglichkeit geben, diese (legal) kostenlos herunterzuladen. In zweiten Fall wird allerdings die Installation einer Werbesoftware namens Megakey notwendig.

Siehe auch: Megabox - Kim Dotcom will Piraterie-Problem lösen
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Weiß ehrlich gesagt noch nicht so recht was ich davon halten soll. Dotcom als moderner Robin Hood ?! 90% an die Künstler und nur 10% an ihn und die Macher ?? Und eine Software namens "Megakey" klingt mir irgendwie nicht sonderlich vertrauenswürdig. Aber ok: man wird sehen. Grundsätzlich find' ich's gut, weil mir die Abzocke durch die Plattenfirmen auf den Keks geht.
 
@Niclas: 10% können viel sein.. genug für ihn. Ausserdem profitiert er auch von der Werbung.
 
@Niclas: Einen modernen Robin Hood mit Sicherheit nicht er verändert nur die Aufteilung der erzielten Gewinne, indem er die Plattenlabel bzw. Musikverwerter streicht und durch seinen Dienst ersetzt. Denn was braucht er groß? Eine Plattform im Internet und entsprechend Serverkapazität. Finanziert wird die Sache wieder über Werbung und zu einem Teil von dem was für die Musik rein kommt. Anders herum gefragt, wie hat sich Megaupload finanziert, wenn nicht über Werbung?
 
@Niclas: sie zocken ja nicht dich ab sondern in erster Linie die Künstler, da die ihre REchte meist komplett verlieren an ihren Werken. Ob Megabox aber das eigentliche Problem der Musikbranche löst, nämlich dass es zu wenig qualitativ hochwertige Künstler und Werke gibt, für die die Menschen freiwillig bereit sind Geld hinzulegen, wage ich zu bezweifeln. Wieso sollte man sich als Künstler an ein Konzept eines zwilichtigen Mannes klammern? der verfolgt doch seine ganz eigenen Ziele und tut nix zum Wohle von Kunst und Kultur...
 
@Niclas: Das mit der Megakey Software habe ich mir auch schon gedacht. Aber solange das ganze seriös bleibt, nicht heimlich irgendwelche Spy- oder Malware installiert, und auch nicht dauernd ständig irgendwelche Fenster aufpoppen die einen bei der Arbeit stören habe ich kein Problem mit diesem Ansatz. :)


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