TshirtOS: Dieses T-Shirt ist bereit für das Internet

Kurioses Zwei eher ungleiche Firmen, der Whiskey-Hersteller Ballantines und die Fashion-Firma CuteCircuit, haben einen Prototyp des so genannten TshirtOS vorgestellt. Ob dieses Produkt jemals auf den Markt kommt, ist zur Stunde noch unklar.

Es handelt sich hierbei um ein interaktives T-Shirt, welches beliebige Texte, Fotos, veröffentlichte Nachrichten auf der Microblogging-Plattform Twitter oder den aktuellen Status auf dem Social Networks Facebook über ein Display darstellen kann. Das Display besteht aus 1.024 RGB-LEDs, mit dabei soll auch ein Beschleunigungsmesser sein.

TshirtOS: Video zeigt den Prototyp (HD-Version)

Obendrein soll es damit möglich sein, dank einer integrierten Kamera Fotos aufzunehmen. Diese liefert der Hersteller Omnivisons. Angeblich lassen sich Aufnahmen mit 32x32 Bildpunkten anfertigen. Die Kommunikation läuft über die Bluetooth-Technologie ab, wahlweise soll auch ein USB-Anschluss zur Verfügung stehen.

Über einen zugehörigen Anschluss soll es sogar möglich, Musik über einen Kopfhörer-Anschluss abzuspielen. Technisch kommt zu diesem Zweck ein Mikroprozessor in Verbindung mit einer iOS-App zum Einsatz. Im Hinblick auf den Prozessor seien entweder ein 8-Bit- oder ein 32-Bit-ARM-Cortex von ATMEL denkbar.

Derzeit existiert von diesem T-Shirt nur ein Prototyp, welcher in der Herstellung sehr teuer gewesen sein soll - einen genauen Preis nannte man nicht. Sollten sich genug Käufer für solche T-Shirts interessieren, so könnte man die Kosten dafür reduzieren und die Serienproduktion starten.


Ob es sich dabei tatsächlich um ein ernsthaftes Vorhaben oder nur um einen Marketing-Gag handelt, ist gegenwärtig noch ungewiss. Über Facebook kann man sein Interesse an diesem Projekt jedenfalls bekunden.
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Eher unpraktisch als nützlich würde ich sagen. Die Batterie immer wieder aufladen und mit schleppen ist nicht so der bringer. Vorallem wie sieht das mit dem waschen aus?
 
@EvilMoe: E-textile ist waschbar. Zb LEDs und Widerstände sind ja sowieso versiegelt. Und auch ein ATmega ist waschbar. Ist nicht wirklich neu. Arduino gibt es schon länger für Kleidung zb LilyPad von Sparkfun.
 
@EvilMoe: Ballantines macht da also mit? Das ist mal eine geile Schnapsidee.
 
@EvilMoe: die Batterie könnte man über die Bewegungsenergie aufladen
 
Ich glaub damit könnte man seinen Mitmenschen hart auf die Nerven gehen, wenn man als blinkende Litfaßsäule durch die gegend rennt oder im Büro damit rumäuft. ICH WILL SO EIN DING HABEN!


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