Windows 8: Store für kostenpflichtige Apps geöffnet

Windows 8, App Store, Windows Store Bildquelle: Microsoft
Microsoft hat im Rahmen des Release To Manufacturing (RTM) von Windows 8 auch den Vertrieb von kostenpflichtigen Apps für sein neues Betriebssystem gestartet. Ab sofort können zudem alle interessierten Entwickler ihre Apps über den offiziellen Windows Store vertreiben.
Wie Ted Dworkin von Microsoft im Blog seines Teams verlauten ließ, müssen Firmen, die ihre Software über den Windows Store anbieten müssen, lediglich ein entsprechendes Konto bei Microsoft registrieren und einen Qualifikationsprozess durchlaufen. Dadurch will der Softwarekonzern Betrugsversuchen und dem Vertrieb von Schadsoftware vorbeugen.

Um Apps für den Store hochzuladen benötigen die Entwickler allerdings die fertige RTM-Version von Windows 8, die erst ab dem 15. August 2012 über MSDN und TechNet zur Verfügung stehen wird. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen sie weiter mit der Release Preview an ihren Apps arbeiten und die Zeit nutzen, um ihr Unternehmen bei Microsoft für die Store-Nutzung zu registrieren.

Auch Einzelpersonen ohne eigene Firma sollen künftig in der Lage sein, ihre Apps über den Windows Store anzubieten. Zu diesem Thema will Microsoft in Kürze ausführlicher informieren, hält sich aber derzeit noch bedeckt. Mit der Öffnung des Windows Store für kostenpflichtige Anwendungen steigt auch die Zahl der Sprachen und Länder, in denen Entwickler ihre Produkte anbieten können deutlich.

Microsoft kassiert für den Vertrieb von Apps über den Windows Store 30 Prozent der Einnahmen aus den Verkaufserlösen, wobei die Gebühr auf 20 Prozent reduziert wird, sobald die jeweilige Anwendung einen Gesamtumsatz von mehr als 25.000 Dollar erwirtschaftet hat.

Der Mindestpreis für Apps liegt im Windows Store bei 1,49 US-Dollar, maximal dürfen die Entwickler 999.999 Dollar berechnen. Natürlich sind auch kostenlose und zeitlich begrenzt gratis Anwendungen möglich. Generell ist auch die Integration von Werbemitteln mit einem eigens geschaffenen Software Development Kit (SDK) zulässig, um kostenlose Apps durch Werbung zu finanzieren.

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