Olympische Spiele: Private WLANs sind untersagt

Wirtschaft & Firmen Die Londoner Stadtverwaltung hat zwar viel versucht, den Besuchern der Olympischen Sommerspiele, die in dieser Woche beginnen, möglichst überall in der Stadt den Internet-Zugang via WLAN zu ermöglichen - allerdings sind die eigentlichen Organisatoren der Veranstaltung deutlich weniger offen für eine möglichst gute Netzanbindung.

Das zeigt eine Liste, auf der eine ganze Reihe von Gegenständen aufgelistet ist, die man nicht mit in die Veranstaltungsstätten der Wettkämpfe nehmen darf. Neben den zu erwartenden Objekten wie Waffen, Feuerwerkskörper, Drogen und schädliche Chemikalien werden auch verschiedene Elektronikgeräte aufgeführt.

So ist es beispielsweise nicht erlaubt, Walkie-Talkies, Frequenz-Scanner und Störsender mitzubringen. Aber auch eigene WLAN-AccessPoints oder 3G-Hubs sind auf dem Olympia-Gelände untersagt. Die Organisatoren gestatten zwar, dass die Besucher "Smart Devices wie Android-Handys, iPhones und Tablets" mit sich führen - allerdings sei darauf zu achten, dass deren WLAN-Tethering-Funktionen nicht aktiviert werden.


Wohl angesichts der immer stärkeren Verbreitung guter Kameras unter Privatpersonen beschränkt sich die Erlaubnis zum Mitführen entsprechender Geräte bei den Olympischen Spielen nicht - wie hierzulande noch bei den meisten Veranstaltungen - auf Kompaktkameras.

Laut den Regeln darf man durchaus auch Spiegelreflexkameras bei sich haben - so lange diese nicht länger als 30 Zentimeter sind. Hier wird allerdings darauf hingewiesen, dass die Aufnahmen nur zu nichtkommerziellen Zwecken verwendet werden dürfen, solange man keine ordentliche Presseakkreditierung hat. Ob dies allerdings eine Erlaubnis zur Veröffentlichung von Videomitschnitten bei YouTube ist, dürfte fraglich sein.

Die Olympischen Sommerspiele in London werden am Freitag offiziell eröffnet. Die traditionelle Eröffnungsfeier beginnt um 22 Uhr unserer Zeit. Bereits heute beginnen aber die ersten Wettkämpfe, wie beispielsweise die ersten Spiele im Frauenfußball.
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Wow, ich "darf" also mein Handy mitnehmen? Wie großzügig, gar gönnerhaft! Der Blödsinn hat mich vor 4 im kommunistischen China schon nicht interessiert und das wird diesmal nicht besser sein.
 
@m @ r C: Grundsätzlich stimme ich dir zu, aber mich würde mal interessieren, wie du "Kommunismus" definierst? China kann man sicherlich auf verschiedene Arten politisch definieren, aber kommunistisch ist es definitiv nicht.
 
@seaman: Es ist eher staatlich kontrollierter Kapitalismus in einer extrem ausbeuterischen Form.
 
Die gehen einem langsam echt auf den Keks mit den ganzen, zum teil sinnlosen, Regeln. Man wird doch echt nur noch gegängelt. Du darfst das nicht, und jenes auch nicht. Ich bin fast dafür das die Spiel boykottiert werden. Karten extrem teuer und solche willkürlichen Regeln, machen es nicht wirklich interessant. Es ist doch wirklich nur noch eine große Abzocke der Zuschauer.
 
[re:1] skrApy am 25.07.12 16:42 Uhr
(+16
@Croft: wen jucken schon die olympischen spiele...noch nie geschaut :D


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