Smartphones: Sicherheit wird häufig vernachlässigt

Smartphone, Android 4.0, Dual Core, Nvidia Tegra 2, ZTE Mimosa X Bildquelle: ZTE
Sicherheits-Aspekte werden von Smartphone-Besitzern häufig vernachlässigt. Fast jeder zweite Anwender nutzt nach eigenen Angaben keinen Virenschutz, jeder fünfte verzichtet komplett auf jegliche Sicherheitsfunktionen. Das ergab eine repräsentative Verbraucherumfrage im Auftrag des IT-Branchenverbandes BITKOM.
"Bei der Nutzung von internetfähigen Smartphones sind der Schutz des Endgeräts und die Sicherheit der gespeicherten Daten genauso wichtig wie bei jedem PC auch", kommentierte BITKOM-Präsident Dieter Kempf. "Smartphones sind keine Handys, Smartphones sind Hochleistungs-Computer, mit denen man auch telefonieren kann."

Die Bedrohung durch Cyberkriminalität, Viren oder Diebstahl hat für Smartphones immerhin stark zugenommen. "Jeder Smartphone-User sollte zumindest einen Antivirenschutz nutzen sowie Sicherheitsfunktionen wie den standardmäßig angebotenen Zugriffsschutz", empfiehlt Kempf.

Jeder dritte Deutsche (34 Prozent) besitzt aktuell ein Smartphone. Bei den unter 30-Jährigen ist es sogar jeder zweite (51 Prozent). Auf den Geräten sind häufig sensible berufliche Informationen und auch intime private Daten gespeichert - von elektronischen Postfächern über Adressbücher bis zu Fotoalben. Zudem haben die meisten Nutzer den Zugriff auf verschiedene Webservices für Fotos, Musik oder auf Onlineshops wie Reiseveranstalter eingerichtet.

Die Zugriffsdaten wie Name und Passwörter für diese Dienste sind ebenfalls auf dem Smartphone hinterlegt. "Das Smartphone wird immer mehr zur technischen Basis für den Identitätsnachweis bei Online-Transaktionen", so Kempf. Der Verlust des Mobiltelefons oder das Ausspähen der darauf enthaltenen Daten kann daher schwerwiegende Folgen haben. Nach einer BITKOM-Umfrage hat rund jeder zehnte Deutsche ab 14 Jahren sein Handy schon einmal verloren.

Nur jeder sechste Smartphone-Besitzer (16 Prozent) nutzt ein Programm, mit dem das Mobiltelefon bei Verlust geortet werden kann. Lediglich jeder Neunte (11 Prozent) hat eine Software installiert, mit der nach einem Verlust per Fernzugriff alle Daten gelöscht werden können. Ähnlich wenige (12 Prozent) nutzen auf ihrem Mobiltelefon einen so genannten Passwort-Safe, also eine Software zur sicheren und zentralen Verwaltung von Zugangscodes. Smartphone, Android 4.0, Dual Core, Nvidia Tegra 2, ZTE Mimosa X Smartphone, Android 4.0, Dual Core, Nvidia Tegra 2, ZTE Mimosa X ZTE
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