Deutsche nutzen Online-Behörden zurückhaltend

Wirtschaft & Firmen Die Nutzung von E-Government-Angeboten steigt in Deutschland zwar an, allerdings ist sie im internationalen Vergleich noch auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Das ergab eine Untersuchung der Initiative D21 und des Institute for Public Information Management.

Während in Ländern wie Schweden (70 Prozent), Österreich (67 Prozent) und Großbritannien (45 Prozent) die Nutzerzahlen weitgehend stagnieren, ist die E-Government-Nutzung in Deutschland seit dem letzten Jahr um fünf Prozentpunkte auf 45 Prozent angestiegen. Neu im Ländervergleich sind die Schweiz mit 58 Prozent Nutzung und die USA mit 39 Prozent.

"Das Wachstum in Deutschland freut uns sehr. Allerdings darf dieses Ergebnis nicht darüber hinwegtäuschen, dass damit noch nicht einmal die Hälfte der Onliner erreicht und auch das große Potenzial bei den Offlinern noch längst nicht erschlossen ist", sagte Alfred Zapp, Vizepräsident der Initiative D21.


Es würden mehr Innovationen im E-Government-Bereich benötigt, damit Deutschland international zur Spitze aufschließen kann. "Gerade politische Themen - das zeigt die neu hinzugekomme Nutzersegmentierung - bieten dafür ein großes Potenzial. So könnten Politik und Verwaltung echte Bürgernähe demonstrieren und zugleich positive Abstrahleffekte auf die IT-Branche in Deutschland erzeugen", so D21-Präsidiumsmitglied York von Heimburg.

Die Untersuchung zeigte, dass derzeit über 60 Prozent der Internetnutzer in den befragten Ländern mit den aktuell verfügbaren E-Government-Angeboten zufrieden sind. Dabei sind vor allem die Anwender in Österreich und der Schweiz mit 79 Prozent beziehungsweise 73 Prozent von den digitalen Diensten überzeugt. Bei den Bürgern der USA zeigt sich dagegen eine gewisse Skepsis, da dort derzeit nur jeder Zweite mit den E-Government-Angeboten zufrieden ist. In Deutschland und Schweden ist mit jeweils 71 Prozent zufriedenen Nutzern ebenfalls die Mehrheit mit den digitalen Behördenangeboten zufrieden.
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Nun ja,wer will sich denn unbedingt mit einem Bundestrojaner infizieren!? Da geh ich lieber auf die Ämter,da kann ich wenigstens jemanden anschreien wenn es mich zu nerven beginnt.Zu Hause vorm PC macht das doch keinen Spass ;)
 
gibt doch keine besseren Bürger als die die sich freiwillig bespitzeln lassen....wie die Schafe die sich selbst den Metzger suchen.....
 
@Blindgänger: Was hat das mit E-Government zu tun? Dann fühlst Du Dich sicher ebenso bespitzelt, wenn Du Papierformulare der Behörden ausfüllst? (wenn die Antwort "ja" lautet, dann kann Deine Aussage oben so stehen bleiben ;))
 
grund: die angebliche ordnung ist ein chaos.
 
@panikko: Das sehe ich ganz genau so, die Software ist einfach unübersichtlich, properitär und so was von schlecht zu bedienen, dass man es kaum glaubt. Das ist der Grund dafür.


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