Yahoo Voices gehackt, Nutzerdaten landen im Netz

Logo, Suchmaschine, Yahoo Bildquelle: Yahoo
Bei einem Angriff auf die Nutzerdatendank von Yahoo Voices sind die Daten von über 450.000 Kunden entwendet worden. Die Hacker stellten den Datensatz, der neben E-Mail-Adressen auch unverschlüsselte Passwörter enthält, anschließend online.
Wie das Sicherheitsunternehmen 'TrustedSec' meldet, wurden insgesamt 453.492 Datensätze gestohlen. Betroffen ist die Datenbank des Dienstes Yahoo Voices, bei dem Nutzer Artikel, Bilder und Videos hochladen und so anderen zur Verfügung stellen können. Der ähnlich klingende Voice-over-IP-Dienst Yahoo Voice war hingegen nicht Ziel des Angriffes.

Verantwortlich für den Hack zeigte sich das Hacker-Kollektiv D33Ds Company. Eigenen Aussagen zufolge war der Angriff aufgrund einer Sicherheitslücke der Interseitseite von Yahoo Voices in Form einer SQL-Injektion geglückt. Anschließend hatten die Hacker die Daten in Form einer rund 17 MB großen Textdatei ins Netz gestellt.

Da das veröffentlichte Dokument die Nutzernamen bzw. E-Mail-Adressen sowie die verwendeten Passwörter im Klartext enthält, ist davon auszugehen, dass Yahoo diese Informationen entweder unverschlüsselt oder nur unzureichend gesichert auf den eigenen Servern abgelegt hatte.

Offensichtlich sind auch zahlreiche Nutzer in Deutschland Opfer des Hacks geworden, da sich in der Textdatei auch die Adressen deutscher Provider wie web.de, GMX oder T-Online finden lassen. Betroffene Kunden sollten daher umgehend ihr Yahoo-Voices-Passwort ändern. Sollte dasselbe Passwort auch bei anderen Online-Diensten verwendet werden, ist eine Änderung dort ebenfalls ratsam.

In dem veröffentlichten Dokument geben die Angreifer außerdem zu verstehen, dass der Hack als ein Weckruf und nicht als eine Drohung verstanden werden sollte. Immerhin habe es bei Yahoo in der Vergangenheit eine ganze Reihe an Sicherheitslücken gegeben, die das Unternehmen besser nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte.

In Deutschland hat derzeit der E-Mail-Anbieter GMX vermehrt mit Hacker-Angriffen zu kämpfen. Erfolgreich gehackte Accounts werden anschließend zum Versenden von Spam missbraucht. Im Gegensatz zum Yahoo-Hack nutzen die Angreifer im Fall vom GMX jedoch keine Sicherheitslücke aus, sondern erlangen durch das Brute-Force-Verfahren Zugriff auf die Daten.

Vielen Dank an WinFuture-Leser wertzuiop123 für das Einsenden dieser News. Logo, Suchmaschine, Yahoo Logo, Suchmaschine, Yahoo Yahoo
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