Google hat eine neue Beta-Version des hauseigenen Browsers Chrome veröffentlicht. Neben einer verbesserten Kommunikation mit den Nutzern wurde in Version 21 das Cloud Printing optimiert.
Im offiziellen 'Google Chrome Blog' hat das Unternehmen die neueste Version vorgestellt. So ist es ab sofort möglich, Webseiten den direkten Zugriff auf eine Webcam oder ein Mikrofon zu gestatten, ohne dass man dafür ein spezielles Plugin installieren muss. Auf diese Weise soll Videotelefonie in Zukunft noch einfacher als bisher vonstattengehen. Bevor eine Internetseite jedoch auf Kamera und Mikrofon zugreifen kann, muss der Nutzer vorab sein Einverständnis dazu geben.

'Magic Xylophone im Chrome-Browser 21 Beta
Erreicht wird dies durch eine standardmäßige Aktivierung der getUserMedia API. Dieses Protokoll ist zwar schon seit Chrome 18 in den Browser implementiert, künftig wird man es aber nicht mehr erst auf Umwegen manuell aktivieren müssen. Besagte API ist ein Teil des WebRTC-Standards, dessen Verbreitung Google nach eigenen Aussagen mit der neuen Version des Chrome-Browsers weiter vorantreiben möchte. Ziel ist es, so die Qualität der audiovisuellen Kommunikation über das Internet noch weiter zu verbessern.
Ebenfalls neu ist eine JavaScript-API zur Unterstützung von Gamepads, berichtet das 'Chromium-Blog'. An den Computer angeschlossene Gamecontroller lassen sich so direkt vom Browser ansprechen. Browser-Games sollen sich so künftig noch komfortabler spielen lassen.
Wer die neuen Features ausprobieren möchte, dem empfiehlt Google einen Besuch der Internetseiten 'Magic Xylophone' sowie 'Webcam Toy'. Auf ersterer ist es möglich, mittels Bewegungen vor der Kamera ein virtuelles Xylophon zu spielen. Webcam Toy verziert hingegen Live-Bilder der Webcam mit einer Vielzahl an Effekten.

Der verbesserte Druckdialog von Chrome 21 Beta
Darüber hinaus bietet die Beta von Chrome 21 einen verbesserten Zugriff auf die Google-Cloud-Print-Funktion. Über den Druckdialog des Browser werden nun auch cloud-fähige Drucker angezeigt. Ebenfalls lassen sich Druckaufträge über besagtes Dialogfenster nun direkt nach Google Drive oder Chrome für mobile Geräte verschicken. Außerdem können Dokumente an über 1800 FedEx-Filialen weitergeleitet werden.
Download: Google Chrome 21

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