Facebook steigt in Unterseekabel-Betrieb ein

Das Social Network Facebook steigt nun auch in die Finanzierung großer Backbone-Strecken ein. Das Unternehmen beteiligt sich am neuen Asia Pacific Gateway (APG), das eine Reihe von asiatischen Staaten durch Unterseekabel miteinander verbinden soll.

Die Betreibergesellschaft vor Ort ist TIME dotCom aus Malaysia. Diese erhält für das Projekt Unterstützung von mehreren Geldgebern, zu denen auch Facebook gehört. Diese investieren insgesamt eine Summe von 450 Millionen Dollar in die neue Infrastruktur.

Das APG wird sich aus Unterseekabeln mit einer Gesamtlänge von rund 10.000 Kilometern zusammensetzen. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2014 geplant. Es erstreckt sich von Malaysia und Singapur bis Japan und bindet auf diesem Weg über Zwischenknoten verschiedene andere Staaten wie Vietnam, Taiwan, China und Südkorea an und bietet damit insbesondere einigen Entwicklungsländern in der Region eine deutlich höhere Bandbreite als bisher.


Beim APG wird nach Angaben der Betreiber eine 40-Gigabit-pro-Sekunde-Technologie zum Einsatz kommen. Insgesamt wird die Infrastruktur letztlich auf eine Kapazität von 54,8 Terabit pro Sekunde kommen. Bereits vorgesehen ist eine Aufrüstung auf kommende 100-Gigabit-pro-Sekunde-Technologien die die Leistungsfähigkeit zu einem späteren Zeitpunkt mehr als verdoppeln sollen.

Wie TIME dotCom ausführte, wird APG zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung das leistungsstärkste Kabelsystem innerhalb Asiens darstellen und strategisch günstig gelegene Knotenpunkte miteinander vernetzen. Das Unternehmen verfügt selbst auch schon über eine Kabelverbindung über den Pazifik, so dass einer größeren Zahl von Providern dann auch eine komplette Verbindung zwischen Asien und Amerika angeboten werden kann.

Zu den Ambitionen, die Facebook an dem Projekt hat, gibt es noch keine direkten Angaben. Allerdings dürfte das Social Network ein starkes Interesse an guten Internet-Verbindungen in der Region haben, um sein starkes Wachstum vor Ort aufrecht erhalten zu können.
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54,8 Terabit Daten pro Sekunde! <Ironie>Mit der Beteiligung von Fazebuk ist das so, als ob ein Alkoholiker in der Endkontrolle einer Brauerei arbeiten würde</Ironie>
 
@heidenf: ...sie nennt man dann nicht alkoholiker, sondern leidenschaftliche fachmänner.
 
Wenigstens ist da das Geld vom Börsengang sinnvoller und besser investiert; als in irgendwelche Firmenaufkäufe, damit der FB Nutzer neue Zusatzfunktionen bekommt, die er eigentlich gar nicht braucht und will.
 
@Lastwebpage: (ironie) du brauchst die funktionen noch nicht, aber irgendwann kannst nicht mehr ohne (/ironie) :D
 
nu können se die fische, krebse & co. ausspionieren xD


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