Google startet globale Kampagne für Gay-Rechte

Menschenrechte, Hillary Clinton, Homosexualität, Gay Bildquelle: ep_jhu / Flickr
Der Suchmaschinenkonzern Google hat eine internationale Kampagne für die Rechte von Homo- und Transsexuellen Menschen gestartet. Unter dem Motto "Legalize Love" soll es weltweit eine Vielzahl von Projekten geben - ein besonderes Augenmerk soll dabei auf Staaten liegen, in denen gleichgeschlechtliche Partnerschaften noch immer stark unterdrückt werden.
Bei Google ist das Thema intern schon länger von Bedeutung - mit ganz praktischen Auswirkungen. In den USA gleicht das Unternehmen bei homosexuellen Mitarbeitern beispielsweise Steuervergünstigungen, die nur heterosexuellen Ehen gewährt werden, finanziell aus. Mit der neuen Kampagne wolle man nun auch über die Grenzen des Unternehmens hinweg in die Gesellschaft hineinwirken.

"Wir wollen, dass unsere schwulen, lesbischen und transsexuellen Mitarbeiter außerhalb des Büros ebenso gleichberechtigt sind, wie am Arbeitsplatz", erklärte Google-Manager Mark Palmer-Edgecumbe auf einer Konferenz in London. "Das ist mit Sicherheit ein sehr ambitioniertes Stück Arbeit."

Regional sollen dafür Kooperationen mit lokalen Unternehmen und Basisinitiativen aufgebaut werden. Insbesondere wolle man die eigenen Mitarbeiter, die bereits selbst in ihrem Umfeld entsprechend aktiv sind, besonders unterstützen. International liegt der Fokus dabei auf verschiedenen Ländern in Europa und Asien, in denen es Gesetze gibt, die Homosexuelle aktiv diskriminieren.

Eines der Schwerpunktländer soll dabei Polen sein. In Polen stoßen Aktivisten, die sich für eine Gleichstellung einsetzen, immer wieder auf den starken Einfluss der katholischen Kirche auf die Gesetzgebung. Grundsätzlich wolle man die Kampagne aber in allen Staaten anstoßen, in denen Google über eine Niederlassung verfügt, hieß es.

Das Engagement des Konzerns soll dabei an verschiedenen Punkten Wirkung zeigen. So geht es zum Einen darum, Aktivisten direkt den Rücken zu stärken. Man will aber auch andere Firmen ermutigen, sich zu beteiligen und somit den Druck auf die Regierungen zu verstärken. Das gilt beispielsweise besonders für Singapur, ein weiteres Schwerpunktland. Dieses will sich als international führendes Finanzzentrum etablieren. "Eine weltweit führende Rolle einzunehmen, heißt aber auch, dass man alle Menschen gleich behandelt - unabhängig ihrer sexuellen Orientierung", so Palmer-Edgecumbe.

Als Partner konnte Google bereits die Bank Citigroup und die Wirtschaftsberatung Ernst and Young gewinnen. "Wenn man etwas verändern will, können Regierungen ihre diplomatischen Fähigkeiten und NGOs ihre Überzeugungsfähigkeit einbringen - Unternehmen hingegen ihre reine wirtschaftliche Macht. Und das ist etwas, auf das selbst die passivsten Länder hören werden", erklärte Harry Gaskell von Ernst and Young. Menschenrechte, Hillary Clinton, Homosexualität, Gay Menschenrechte, Hillary Clinton, Homosexualität, Gay ep_jhu / Flickr
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