Wikileaks veröffentlicht syrische Regierungs-Mails

Wikileaks, Julian Assange, Netzpolitik Bildquelle: WikiLeaks
Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat die Veröffentlichung von etwa 2,5 Millionen E-Mails der Regierung sowie syrischer Oppositions-Politiker angekündigt. Diese sollen für beide Seiten "peinlich" sein, kündigte Wikileaks-Sprecherin Sarah Harrison in London an.
Bei einer Pressekonferenz in London sagte Harrison, dass die E-Mails aus dem Zeitraum von August 2006 bis März 2012 stammen. Absender seien "politische Personen, Ministerien und angegliederte Unternehmen", schreibt 'Wikileaks' auf seiner Seite.

Wie genau man an diese Daten herangekommen ist, wurde nicht verraten. Auch der genaue Inhalt ist noch nicht bekannt, die Nachrichten sollen aber zeigen, wie die Zustände im Inneren von Syrien seien. Dabei sollen die "Syria Files" nicht nur die syrische Regierung und Wirtschaft beleuchten, sondern auch zeigen, dass der Westen und westliche Unternehmen "eines sagen, aber etwas anderes machen."

Die Informationen werden in einer öffentlichen Datenbank bereitgestellt, wie bei früheren Veröffentlichungen gibt es aber auch dieses Mal Partnerschaften mit internationalen Medien, in Deutschland ist es der NDR.

Wikileaks-Gründer Julian Assange war bei der Pressekonferenz nicht anwesend, er sitzt derzeit in der ecuadorianischen Botschaft, wo er sich dem Zugriff der britischen Behörden entzieht. Assange soll nach einem Beschluss des britischen Höchstgerichts nach Schweden ausgeliefert werden, wo er wegen Vergewaltigungsvorwürfen gegen ihn befragt werden soll.

Allerdings wurde während der Pressekonferenz ein Statement von Assange verlesen. In diesem sagte er, dass das Material für Syrien, aber auch die Gegner Assad-Regimes "peinlich" sei. Assange: "Es hilft uns nicht unbedingt, die eine oder andere Seite (des Konflikts) zu kritisieren, aber ihre Interessen, Taten und Gedanken zu verstehen. Wir können diesen Konflikt nämlich nur dann lösen, wenn wir ihn auch verstehen." Wikileaks, Julian Assange, Netzpolitik Wikileaks, Julian Assange, Netzpolitik WikiLeaks
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