Bill Gates über Surface: 'Das Beste beider Welten'

Microsoft-Legende und Philanthrop Bill Gates rettet in seinem (Un-)Ruhestand am liebsten die Welt. Viel Zeit, sich mit dem von ihm mitgegründeten Unternehmen zu beschäftigen, hat Gates nicht. Nun hat sich der 56-Jährige zur Tablet-Strategie von Microsoft geäußert.

In einem knapp einstündigen Interview in der 'Talk-Sendung' von US-Journalist Charlie Rose hat Bill Gates ausführlich über die Initiativen der nach seiner Frau und ihm benannten Stiftung gesprochen.

Nach rund 26 Minuten wurde Gates dann aber gefragt, wie Leute wie er, Steve Jobs oder Mark Zuckerberg derartige große und erfolgreiche Unternehmen wie Microsoft, Apple oder Facebook auf die Beine stellen konnten. Gates dazu: "Man muss fanatisch sein, also auch bereit sein, Tag und Nacht zu arbeiten", sagte Gates. "Man darf sich auch nicht mit der Möglichkeit des Scheiterns beschäftigen. Jeder Rückschlag ist dabei nur ein Ansporn, noch härter zu arbeiten." Bill Gates bei Charlie RoseBill Gates im Gespräch mit US-Talker Charlie Rose Sein persönliches Ziel sei es gewesen, Menschen auf breiter Basis mit der "Magie von Software" versorgen zu können - sowohl in der Arbeit als auch zu Hause. Diese "Magie" der Software-Anfangstage sei nach Ansicht von Gates aber noch lange nicht zu Ende, auf Gebieten wie dem Bildungs- oder Gesundheitswesen könne sie noch sehr viel Gutes leisten, ist sich der langjährige Microsoft-CEO sicher: "Wir sind immer noch am Anfang der Reise."

Auch der aktuelle Tablet-Trend wurde angesprochen, hier präsentierte sich Bill Gates sehr diplomatisch: Seiner Meinung nach ist das von Microsoft vor kurzem vorgestellte Surface-Tablet (bzw. die -Tablets) ein guter Schritt von Microsoft, der auch nicht die Partner des Unternehmens vergrämen sollte.


"Ich glaube, dass man das Beste beider Welten haben kann. Man kann ein reichhaltiges Ökosystem an Herstellern haben und zugleich einige Signatur-Modelle anbieten, die beeindruckend zeigen, was der Unterschied zwischen einem Tablet und einem PC ist."

Grundsätzlich ist Bill Gates, der bekanntlich sehr früh (Gates: "Viel zu früh!"), aber erfolglos, diese Geräteklasse etablieren wollte, nach wie vor vom Tablet-Potenzial überzeugt. Steve Jobs und Apple hatten das Glück, zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen ("attraktiven") Gerät auf den Markt zu kommen, laut Gates habe beim iPad schlichtweg das Gesamtpaket gestimmt.
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"Man muss fanatisch sein" ... meint er damit, dass er einfach etwas geklaut und in seiner Garage abgeändert hat?
 
@KimDotCom: Worauf spielst du jetzt an?
 
[re:2] DON666 am 04.07.12 10:57 Uhr
(+15
@Knerd: Er spielt darauf an, dass der Grundgedanke von Computer und Software in Cupertino erfunden wurde, und alle, vor allem das böse Microsoft, alles aus der dortigen Garage geklaut haben. Vielleicht will er aber auch nur wieder mal Öl ins Feuer gießen, um die Diskussion hier anzuheizen.
 
[re:3] 0711 am 04.07.12 11:00 Uhr
(+4
@Knerd: er ist ein böser mann der selbst natürlich rein garnichts geleistet hat...ms war ein selbstläufer und die großen innovatoren wurden von ms beklaut und sind jetzt bettelarm, die gegenbewegung wurde vom übermächtigem ms unterdrückt - wie linux oder andere alternativen - sonst hätten die längst das heil und den weltfrieden über die menschheit gebracht aber ms hats verhindert (so ungefähr)
 
@Knerd: Auf Digital Research natürlich, CP/M und GEM.


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