Apples Hardware-Chef geht in den Ruhestand

MacOS Der US-Computerkonzern Apple hat den Abschied von seinem bisherigen Hardware-Chef Bob Mansfield bekanntgegeben, der nicht nur an der Entwicklung der meisten Macs maßgeblich beteiligt, sondern seit einiger Zeit auch für das iPhone mitverantwortlich war.

Wie Apple in einer Pressemitteilung verlauten ließ, verlässt Bob Mansfield das Unternehmen nach langer Zeit, um sich zur Ruhe zu setzen. Mansfield arbeitete seit dem Jahr 1999 für Apple und wird nun durch den bisherigen Chef der iPad-Abteilung Dan Riccio ersetzt.

Bob Mansfield leitete seit 2005 die Hardware-Entwicklung von Apples Mac-Computern und ist somit maßgeblich für zahlreiche Innovationen in diesem Bereich verantwortlich. Seit 2010 war er als Senior Vice President of Hardware Engineering auch für die Hardware des iPhones und des Musik-Players iPod zuständig.

Apple zufolge soll der Wechsel von Mansfield zu Riccio innerhalb der "nächsten paar Monate" erfolgen. Firmenchef Tim Cook lobte Mansfield als wichtiges Mitglied der Führungsriege, der die Hardware-Entwicklungsabteilung leitete und das Team führte, welches "Dutzende bahnbrechende Produkte" geschaffen habe.
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Und da geht einer der wirklichen Kopfe hinter dem Ganzen! Sei ihm der Ruhestand gegönnt!
 
Verdienter Ruhestand.
 
Ich habe ja schon letzte Tage geschrieben, dass Apple ohne Steve Jobs zu einem Durchschnittsladen "verkommen" wird. Und nun noch ein "Urgestein" der Ideengebung weg.... Ich mag Apple nicht, aber es hatte schon so seine gewisse Anziehungskraft.... Wie gesagt, ich denke der Geist ist nun so gut wie ganz raus.....
 
@Ariat: wie "früher war alles besser" ;) nene, Apple hat eine gewisse Anziehungskraft, weil sie so organisiert sind wie ein StartUp Unternehmen und dass bei Ihrer Grösse. Teamgrössen von durchschnittlich 10 Personen, jeder hat dazu eine gewisse Entscheidungskraft, gute Durchmischung zwischen Jung (ideenreich, Piratendenkweise) und Alt (weise, erfahren), dazu gute Abteilungsleiter und einen sehr erfahrenen Vorstand (alles Vetteranen) . Ein bis anhin durchsetzungskräftiger CEO, welche eher als Unternehmer handelte. Der Heutige hat eher das Gespür eines BWL Studenten, welches eigentlich katastrophal wäre, hoffe aber, dass er unter Steve dazugelernt hat. Dazu kommen äusserliche Dinge wie die Nähe zur Medienindustrie, also auch einen direkten Draht zum Multimediabereich. Der Bildungsbereich ist seit NEXT Zeiten auch in einem grösseren Fokus.... Sicher, Apple hat seit dem Jahre 2000 ideale Bedingungen, da kann man nur noch verlieren. Einen würdigen Nachfolger sehe ich leider nicht, hoffe aber dieses mal auf ein europäisches Unternehmen, statt auf ein asiatisches oder US amerikanisches...
 
@AlexKeller: Das hat mit "früher war alles besser" gar nix zu tun. Man kann das mit einer Band vergleichen, wo man den Drummer, Keyboarder oder gar den Leadsänger austauscht. Sie werden immer noch Musik machen, vielleicht auch gar nicht so schlechte. Aber das, was sie ausgemacht hat, das Einzigartige, der Geist..... Der ist weg.....


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