Steve Wozniak spricht sich für Kim Dotcom aus

Kim Schmitz alias Kim Dotcom hat einen prominenten Unterstützer dazubekommen: Steve "Woz" Wozniak hat den Megaupload-Chef vor kurzem in Neuseeland besucht, nun erklärte der Apple-Mitgründer in einem Interview, warum er sich auf Schmitz' Seite stellt. Vergangene Woche verbreitete Kim Dotcom ein Foto, das ihn und seinen Anwalt Ira Rothken zeigt, zwischen den beiden ist Apple-Legende Steve Wozniak zu sehen. Das Bild lud zu Spekulationen ein, was Woz bei Kim Dotcom zu suchen hatte. Nun hat Wozniak in einem Interview mit dem Technikportal 'Cnet' erstmals erklärt, warum er den Megaupload-Chef besucht hat und was er von den Vorwürfen gegen Kim Dotcom hält: nämlich nicht viel. Steve Wozniak trifft Kim Dotcom Kim Dotcom, Steve Wozniak und Anwalt Ira Rothken (von links) So meinte Woz gegenüber Cnet, dass er Dotcom uneingeschränkt unterstützt: "Wenn Verbrechen über die Post geschehen, schließt man deshalb ja auch nicht das Postamt", schrieb Steve Wozniak in dem per E-Mail geführten Interview. "Wenn Regierungen Vorwürfe wie 'organisierte Kriminalität' für einen klassischen IT-Typen, der bloß einen Filesharing-Service betreibt, erfinden, dann beweist das, wie dürftig und schlecht überlegt der Versuch ist, einen Auslieferungsantrag für ihn zu bekommen".

Auch den Vorwurf des "Mail-Betrugs" erwähnte Woz in diesem Zusammenhang: Dotcom soll gesagt haben, dass er (urheberrechtlich geschützte) Dateien entfernt habe. In Wirklichkeit wurden jedoch "nur" die Links dazu entfernt, was nach Ansicht von Wozniak ebenfalls zu den von den Behörden "erträumten" Anklagepunkten gehört, weil man daraus eben gleich "Mail-Betrug" konstruiert habe

Die US-Regierung bzw. die ermittelnden Behörden kritisiert Woz mit aller Schärfe: "Die Staatsanwälte versuchen, aus (rechtlichen) Schlupflöchern Vorteile zu ziehen", so Steve Wozniak. "Blöd nur für die US-Regierung, dass Dotcom in Neuseeland lebt, wo es besser hinsichtlich Menschenrechten ist."

Außerdem kritisierte Steve Wozniak die Tatsache, dass Kim Dotcom zwar Zugang zu seinem eingefrorenen Konten erhält, um seine Lebenserhaltungskosten zu decken, nicht aber zur Finanzierung seiner Verteidiger und sonstiger Kosten dieser Art. Woz betonte dabei, dass er kein Freund von Piraterie sei, aber Fälle wie jener gegen Dotcom und Megaupload gefährlich seien, da sie den "Fortschritt des digitalen Zeitalters aufhalten" könnten. Kim DOTCOM, Steve Wozniak Kim DOTCOM, Steve Wozniak
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