Gute Nachrichten für Notebook-Hersteller: Während Apples iPad längere Zeit für geringere Absatzzahlen bei portablen Rechnern sorgte, geht dieser Einfluss inzwischen spürbar zurück. Und aus dem Lager der Android-Systeme gibt es fast kein Störfeuer.
Das berichtete das Branchenmagazin 'DigiTimes' unter Berufung auf Quellen in der Industrie. Anfangs ging es vielen Nutzern erst einmal darum, sich ein Tablet zuzulegen. Bei Privatnutzern sorgte dies dafür, dass Budgets, die eigentlich für den Kauf eines neueren Notebooks vorgesehen waren, in den Kauf eines iPads gesteckt wurden.
Inzwischen hat sich die Lage aber wieder weitgehend normalisiert. Aktuell sieht es eher so aus, dass die Verfügbarkeit attraktiver Tablets eher einen zusätzlichen Markt geschaffen haben. Dies gilt insbesondere deshalb, weil die beiden Geräteklassen sich an weitgehend andere Nutzergruppen richten.
Dies wird insbesondere bei einer Gegenüberstellung von Notebooks und Android-Tablets deutlich: Portable Rechner sind hauptsächlich dafür gedacht, produktiv zu arbeiten. Wer Inhalte schaffen, Dokumente schreiben oder intensiver mit anderen Anwendern kommunizieren will, kommt an ihnen nicht vorbei.
Unter den Android-Tablets war über einige Zeit Amazons Kindle Fire das erfolgreichste Produkt. Dieses ist allerdings klar auf den Konsum von Inhalten ausgerichtet. Aber auch Apples iPad geht im Grunde in diese Richtung: Das Lesen von Webseiten, die Wiedergabe von Videos und das Spielen sind die wichtigsten Anwendungsfälle für die Geräte.
In der Notebook-Branche geht man inzwischen sogar davon aus, bald wieder neue Wachstums-Impulse zu verspüren. Insbesondere die neuen Rechner mit Intels Ivy Bridge-Plattform sollen sich gut verkaufen. Aber auch von der Markteinführung von Microsofts neuem Betriebssystem Windows 8 verspricht man sich einen spürbaren Absatzschub.

Auch Unterwegs bestens informiert!




Alle Kommentare zu dieser News anzeigen