Vodafone: LTE unterbricht in Telefonaten (Update)

Vodafone, Netzbetreiber, Gebäude, Hauptquartier, Headquarter, Düsseldorf Bildquelle: Handelsblatt
Der Mobilfunkbetreiber Vodafone hat ein Problem mit seinem bereits im März gestarteten Mobilfunknetz der vierten Generation. Geht bei einem LTE-fähigen Mobiltelefon ein Anruf ein, wird parallel dazu die Online-Verbindung unterbrochen. Das bestätigte Ein Vodafone-Sprecher gegenüber dem Nachrichtenmagazin 'Focus' (heutige Ausgabe).
"Es ist richtig, dass bei eingehendem Anruf eines Smartphones im LTE-Netz die Internetverbindung abbricht. Nach dem Telefonat muss sie neu aufgebaut werden", sagte dieser. Dies geschieht aber nicht automatisch, sondern muss vom Nutzer angestoßen werden. Das Handy muss erst aus- und wieder eingeschaltet werden, bevor es sich erneut ins Netz einwählen kann. Bei LTE-Tarifen von monatlich 65 Euro und mehr ist dies für die Kunden natürlich äußerst ärgerlich. Informationen darüber, bis wann mit Besserung zu rechnen ist, gibt es derzeit noch nicht.

Der Wettbewerber Deutsche Telekom bietet seinen Kunden die LTE-Anbindung bisher ausschließlich für den Internetzugang am PC oder Laptop über einen Stick an und kennt daher das Handy-Problem noch nicht. Der entsprechende Dienst "LTE Mobile" soll erst noch gestartet werden.

Dabei soll aber verhindert werden, dass es zu ähnlichen Problemen kommt. Telekom-Deutschlandchef Niek Jan van Damme sagte: "Der erste Auftritt muss überzeugen." Ein von der Telekom angebotenes LTE-Smartphone müsse "nicht nur den technischen Anforderungen entsprechen, sondern zuallererst die Qualitäts-Ansprüche der Kunden erfüllen."

LTE soll zukünftig eine deutlich bessere mobile Internet-Anbindung ermöglichen. Die Technologie verspricht nicht nur höhere Bandbreiten, sondern auch deutlich geringere Latenzen als die aktuellen 3G-Netze. In Deutschland wurde die Technik allerdings erst einmal eingesetzt, um Regionen, die noch keine Breitband-Anbindung hatten, mit schnellen stationären Anschlüssen zu versorgen.

Update: Vodafone-Sprecher Dirk Ellenbeck dementierte inzwischen die Darstellung des 'Focus', wonach das Handy nach einem Gespräch neu gestartet werden muss. Demnach wird die LTE-Verbindung nur während des Gespräches unterbrochen. "Bei ein- und ausgehenden Telefonaten schalten LTE-Smartphones im Netz von Vodafone automatisch von LTE auf 3G (UMTS/HSPA) oder 2G (GSM) um und nach dem Telefonat auch automatisch wieder auf LTE zurück. Das Handy muss dafür nicht neu gestartet werden", sagte er. Vodafone, Netzbetreiber, Gebäude, Hauptquartier, Headquarter, Düsseldorf Vodafone, Netzbetreiber, Gebäude, Hauptquartier, Headquarter, Düsseldorf Handelsblatt
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