Analyst: Facebook wird bis 2020 'verschwinden'

Internet & Webdienste Facebook kommt derzeit aus den negativen Schlagzeilen nicht heraus: Nach einem höchst misslungenen Gang an die Börse (die Aktie steht aktuell bei knapp 27 Dollar) sagen die ersten Experten schon das Ende des sozialen Netzwerks voraus.

Die Euphorie der Tage vor dem Börsengang von Facebook ist verflogen. Ja, sogar im Gegenteil: Schon sagen die ersten den Untergang des weltweit größten sozialen Netzwerks voraus. Wie 'Mashable' unter Berufung auf die CNBC-TV-Sendung "Squawk on the Street" berichtet, sagte Eric Jackson, Gründer des Investment-Unternehmens Ironfire Capital, dass Facebook "in den nächsten fünf bis acht Jahren verschwinden wird, ähnlich wie es Yahoo getan hat."

Mit "Verschwinden" meint der Investment-Manager allerdings nicht, dass das soziale Netzwerk zusperren muss, sondern dass Facebook immer mehr in die Bedeutungslosigkeit rutschen wird. So genannte Analysten reden zwar viel wenn der Tag lang ist, Jackson erläuterte seine Aussagen aber durchaus nachvollziehbar.

Siehe auch: Facebook kauft Instagram für eine Milliarde Dollar

"Yahoo macht immer noch Geld, ist profitabel und hat 13.000 Mitarbeiter", so Jackson. "Allerdings hat es heute nur noch zehn Prozent des Wertes wie im Jahr 2000. Im Großen und Ganzen ist es also verschwunden." Als Grund, warum Facebook ein ähnliches Schicksal drohen könnte, nannte Jackson die (bekannte) Schwäche von Facebook auf dem mobilen Sektor.


"Die Welt bewegt sich schneller, es gibt immer mehr Konkurrenz und nicht weniger", sagte der Finanzmanager. "Ich denke, dass jene, die eine vorhergegangene Generation dominierten, es schwierig haben werden, in eine neue Ära zu übersiedeln."

Die jüngsten Zukäufe, etwa die Übernahme der Sharing- und Bildbearbeitungs-App Instagram, würden dem Unternehmen nicht viel helfen, meint Jackson: "Facebook kann einen Haufen mobiler Firmen kaufen, aber letztlich sind sie immer noch eine große fette Webseite, die sich deutlich von einer mobilen App unterscheidet."

Siehe auch: Facebook - Die Aktie fällt, die Mitarbeiterzahl steigt
Diese Nachricht empfehlen
 
StudiVZ, MySpace haben auch nicht lange überlebt. Ich denke bei FB wird es auch schwer werden. Es ist alles sehr schnelllebig geworden.
 
@ChuckNorris050285: Kann man so nicht sehen. Bei StudiVZ / SchülerVZ war alles sehr auf einen Altersbereich + ein Land beschränkt. Aber die Leute fahren auch in den Urlaub und lernen da Leute kennen, mit denen will man sich auch vernetzen (nicht jeder, klar). FB ist jedoch "allunfassend", von daher vermute ich fast, dass FB ein langer Begleiter der IT-Welt bleibt. Hoffen wir nur, dass diese FB-Konto Seuche alá "Melde dich hier mit deinem FB-Account an, sonst kommst du nicht rein" Spotify sich nicht weiter verbreitet...
 
@SpiDe1500: Also wie gesagt FB wird nicht ganz verschwinden aber der boom der ist weg! Auch twitter oder ähnliches sind nicht so wirksam. Ach wegen Urlaub, siehe hier meetmyholiday.de. FB hat zwar ne große reichweite aber sonst nix!
 
[re:3] Rikibu am 05.06.12 13:38 Uhr
(+16
@SpiDe1500: stimmt, fb ist allumfassend, es sammelt sogar daten derer, die nicht bewusst bei fb sind... :-)
 
@funkpunk: Es braucht auch bald keinen Boom mehr. Die durchdringungsrate bei denen, die Zugriff auf das Internet haben ist eh schon extrem hoch,...is wie bei der Tankstelle. Wenn jeder Benzin kauft, dann ist es nicht negativ zu sehen, wenn man keinen Wachstum mehr hat.


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

Wöchentlicher Newsletter

Facebooks Aktienkurs in Euro

Facebooks Aktienkurs - 6 Monate
Zeitraum: 6 Monate

Der Facebook-Film im Preis-Check

Facebook-Bücher auf Amazon

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles