RIM: Lager voller Blackberrys, die keiner mehr will

Smartphone, Blackberry, Rim, Research in Motion Bildquelle: RIM
Beim Smartphone-Hersteller Research in Motion (RIM) haben sich die Lagerbestände an Blackberrys und PlayBook-Tablets im Laufe der letzten zwölf Monate um zwei Drittel erhöht. Deshalb wird wohl auch zum Ende des laufenden Quartals eine größere Abschreibung erfolgen - es wäre die dritte seit Dezember.
Durch anhaltend schwache Verkaufszahlen sind die Bestände allein im letzten Quartal um 18 Prozent angestiegen. Das ist höchste Rate in der ganzen Industrie. Und dabei sind die Geräte, die in den Lagern der Vertriebspartner liegen und keine Abnehmer finden, noch nicht einmal mit einbezogen, berichtete die US-Wirtschafts-Nachrichtenagentur 'Bloomberg'.

Der scharenweise Umstieg bisheriger Kunden auf iPhones oder Android-Smartphones konnte nicht gebremst werden. Zwar setzt man bei RIM große Hoffnungen in die kommende Produktgeneration, die mit dem neuen Blackberry 10-Betriebssystem ausgestattet sein wird, aber auch das wird natürlich nicht dazu führen, dass die sich aktuell in den Lagern stapelnden Mobiltelefone und Tablets doch noch verkauft werden können - im Gegenteil.

Schon im Dezember wurde eine Abschreibung in Höhe von 485 Millionen Dollar ausgewiesen, nachdem im Schlussquartal des letzten Jahres gerade einmal 150.000 PlayBook-Tablets einen Käufer fanden. Im März erfolgte eine weitere Abschreibung in Höhe von 267 Milllionen Dollar auf die Blackberry-Bestände. Zu diesem Zeitpunkt erklärte das Unternehmen, dass man vorerst keine Umsatz- und Gewinnprognosen mehr veröffentlichen wolle.

Jetzt könnte es noch schlimmer kommen. Im Vergleich zur Situation vor einem Jahr ist der Wert der Lagerbestände von 618 Millionen Dollar auf inzwischen 1,03 Milliarden Dollar gestiegen und liegt damit mehr als doppelt so hoch wie im Jahr 2008, als Blackberrys sich noch gut verkauften. Ein Großteil der Geräte, die aktuell bereit liegen, wird letztlich wohl auf der Müllhalde landen. In Branchenkreisen rechnet man deshalb damit, dass RIM die dadurch entstehenden finanziellen Ausfälle mit weiteren Entlassungen abfedern muss. Smartphone, Blackberry, Rim, Research in Motion Smartphone, Blackberry, Rim, Research in Motion RIM
Mehr zum Thema: BlackBerry
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren71
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 00:00 Uhr Vera F. Birkenbihl - Führungskräfteseminar
Vera F. Birkenbihl - Führungskräfteseminar
Original Amazon-Preis
69,98
Im Preisvergleich ab
61,99
Blitzangebot-Preis
35,00
Ersparnis zu Amazon 50% oder 34,98

BlackBerry DTEK50 im Preisvergleich

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles

Tipp einsenden