Facebook: Kritik an der neuen Datenschutzrichtlinie

Facebook, Social Network, Logo, soziales Netzwerk, Social Media Bildquelle: Facebook
Die Betreiber von Facebook haben in dieser Woche einen neuen und überarbeiteten Entwurf der geplanten Datenschutzrichtlinie veröffentlicht. Datenschützer kritisierten diesen Vorschlag massiv.
Von einer vollkommenen Enteignung der Facebook-Nutzer spricht beispielsweise Max Schrems, Sprecher der Wiener Studentengruppe europe-v-facebook.org. In den Augen von Schrems versucht Facebook nun, die aufgedeckten und angeblich illegalen Praktiken weiß zu waschen, da diese jetzt in den Richtlinien stehen.

Zwar kann in gewisser Weise von mehr Transparenz gesprochen werden. Unter dem Strich handelt es sich laut den Datenschützern aber um einen Schritt in die völlig falsche Richtung, denn die Nutzer von Facebook können nicht auf den ersten Blick erkennen, was mit ihren Daten passiert.

Facebook selbst nimmt laut dem Vorschlag für die Datenschutzrichtlinien die Position des Controllers für alle Inhalte, welche auf dem Social Network veröffentlicht werden, ein. Hierbei handelt es sich um eine aus juristischer Sicht kleine Änderung. Für die Nutzer bedeutete dies jedoch eine umfassende Enteignung, da die Rechte an den Daten vollständig verloren gehen, so die Datenschützer.

Ferner will man bei Facebook die Daten der Nutzer in Zukunft länger speichern. Konkret heißt es, dass die Daten so lange einbehalten werden, wie dies erforderlich ist, um den Nutzern und anderen Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen. Diese Bestimmung soll für alle Daten bei Facebook gültig sein.

Auf der eingerichteten Webseite our-policy.org haben die Jurastudenten aus Wien einige Verbesserungsvorschläge veröffentlicht. Facebook gibt den eigenen Nutzern grundsätzlich ein Recht zur Abstimmung, wenn diese von mindestens 7000 Nutzern eingebracht werden.

Erst kürzlich hat eine breite Masse von Facebook-Nutzern eine neu vorgestellte Erklärung der Rechte und Pflichten abgelehnt. Über 13.000 Nutzer des Social Networks haben entsprechend dem Aufruf der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz gehandelt und einen Widerspruch eingelegt.

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