Der Internetkonzern Google hat sich Mozillas Kritik an Microsofts Entscheidung, bei der ARM-Version von Windows 8 keine Desktop-Versionen der Browser von Drittanbietern zuzulassen, mit einer eigenen Stellungnahme angeschlossen.
Mozilla hat Microsoft vorgeworfen, Innovationen und eine freie Entfaltung des Wettbewerbs zu verhindern, weil die Redmonder bei Windows RT nur Metro-Versionen von Firefox, Chrome & Co erlauben wollen. Der Internet Explorer 10 wird hingegen als grundlegendes Feature von Windows 8 auch bei Windows RT zustätzlich als Desktop-Version enthalten sein.
Bei Google teile man die Bedenken von Mozilla bezüglich der Beschränkungen in Sachen Wahlfreiheit der Nutzer und Innovation unter Windows 8. Man stehe stets für innovative Neuerungen im Bereich der Web-Browser, unabhängig von der jeweiligen Plattform. Konkurrenz sorge dafür, dass man bessere Arbeit abliefere, weshalb Konsumenten und Entwickler von einem gesunden Wettbewerb profitieren sollten, so Google in einer Stellungnahme gegenüber 'Cnet'.
Siehe auch: Windows RT: Mozilla fürchtet 'digitales Mittelalter'
Mozilla kritisiert unter anderem, dass der Internet Explorer 10 auch in der Metro-Version tiefergehenden Zugriff auf das Betriebssystem hat, was den Browsern von Drittanbietern verwehrt bleibt. Man könne deshalb nicht nur keine Desktop-Version von Firefox für ARM anbieten, sondern auch keine Metro-Version, die mit dem Internet Explorer 10 mithalten kann.
WinFuture Special: Windows 8

Auch Unterwegs bestens informiert!




Alle Kommentare zu dieser News anzeigen