Windows 8: Kein Media Center, kein DVD-Playback

Microsoft, Logo, Windows Media Center Bildquelle: Microsoft
Es ist bereits bekannt, dass Windows 8 ohne das bisher standardmäßig integrierte Windows Media Center ausgeliefert werden wird. Das hat allerdings auch zur Folge, dass das nächste Microsoft-Betriebssystem von Haus aus keine DVD-Wiedergabe unterstützen wird.
Wer sich nach einer frischen Windows-8-Installation eine DVD ansehen will, wird feststellen müssen, dass das nicht geht. Das ist das Szenario, auf das sich künftige Windows-8-Nutzer einstellen müssen. Es wird zwar grundsätzlich ein Media Center geben, dieses muss aber extra gekauft und heruntergeladen werden. Alternativ kann allerdings natürlich auch ein Programm eines Drittanbieters dafür genutzt werden, jedoch muss auch dieses zuvor heruntergeladen und installiert werden.

Das hat Microsoft gerade im Rahmen des 'Building Windows 8 Blogs' bekannt gegeben. Als Grund dafür gib das Redmonder Unternehmen an, dass der Konsum von Fernsehen und DVDs auf PCs zuletzt "stark abgenommen" habe.

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Hintergrund für diese Entscheidung ist die Frage des Geldes: Würde man optische Medien "out of the Box" unterstützen, dann wären die Lizenzkosten "signifikant", schreibt Microsoft. Vielmehr wolle man sich (wie die Konsumenten selbst) auf Online-Medien konzentrieren.

Deshalb werde man in Windows 8 auch alle möglichen Codecs (H.264, VC-1, MP4, AAC, WMA, MP3, PCM und Dolby Digital Plus) sowie Container-Formate unterstützen. Der Windows Media Player ist (standardmäßig) mit an Bord, jedoch unterstützt auch der Microsoft-Player keine Wiedergabe optischer Datenträger.

Allerdings dürfte es nicht besonders schwierig sein, dennoch an diese Art der Wiedergabe bzw. an das Windows Media Center heranzukommen: Über die "Add Features to Windows 8"-Funktion kann man ein Add-On dazukaufen ("Pro Pack" oder "Media Center Pack"), das dann eine (all)umfassende Medien-Wiedergabe ermöglicht. Wie viel die Zusatz-Software-Pakete kosten werden, hat Microsoft noch nicht bekannt gegeben, bezeichnet die Kosten aber als "marginal". Zudem sollte jeder Besitzer eines DVD- oder Blu-ray-Laufwerks bereits eine (mitgelieferte) Abspielsoftware besitzen.

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