Nintendo muss erstmals Jahresverlust verkünden

Erstmals seit 30 Jahren musste der japanische Konsolen- und Videospiel-Hersteller Nintendo einen Jahresverlust bekannt geben. Schuld daran sind die in die Jahre gekommene Wii und die zunächst schwachen Verkäufe der Handheld-Konsole 3DS.

Für das am 31. März zu Ende gegangene Geschäftsjahr 2011 musste der japanische Konsolen-Hersteller Nintendo einen Jahresverlust in Höhe von 347,4 Millionen Euro bekannt geben, der Umsatz betrug rund sechs Milliarden Euro, berichtet unter anderem die Nachrichtenagentur 'Reuters'.

Hauptgrund für das ungewohnt schwache Abschneiden von Nintendo ist die Tatsache, dass die Nachfrage nach der Wii-Konsole zuletzt stark gefallen ist. Was allerdings auch kein Wunder ist, da deren Veröffentlichung schon eine ganze Weile zurückliegt, sie kam nämlich Ende 2006 heraus. Zusätzlich dazu lief der Verkauf der tragbaren 3D-Konsole 3DS zunächst schwächer als erhofft, erst nach einer Preissenkung kam das 3DS-Geschäft wieder auf Kurs.

Der große Hoffnungsträger für 2012: die neue Heimkonsole Wii U (HD-Version)

Der nun verkündete Verlust soll allerdings nur eine Art Ausrutscher sein, Nintendo erwartet für das aktuelle Geschäftsjahr, das am 1. April begonnen hat, wieder einen Gewinn. Rund 326 Millionen Euro Plus wurden als Vorgabe bzw. Erwartung ausgegeben. Der Umsatz soll in diesem Jahr 7,6 Milliarden Euro betragen.

Beim erwarteten Plus ist die Nintendo-Einschätzung sogar noch etwas vorsichtig bzw. konservativ, eine Reuters-Umfrage unter 20 Analysten hat ergeben, dass diese im Schnitt einen Gewinn in Höhe von rund 40 Milliarden Yen (372 Millionen Euro) voraussagen.


Dafür sollen zum einen die 3DS-Verkäufe sorgen, aber vor allem Nintendos nächste Heimkonsole Wii U. Diese wird bei der E3 endgültig vorgestellt werden, der Verkaufsstart wird dann für Herbst dieses Jahres erwartet. Das Unternehmen dürfte aber auch vom wirtschaftlichen Umfeld profitieren: Ein schwächerer Yen soll Nintendo, das vor allem auf Exporte angewiesen ist, helfen.
Mehr zum Thema: Nintendo DS
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Bei Spielen wie Super-Mario Party die 500ste, kein Wunder. Die Spiele sind einfach 1) was für Kids wie uns damals und 2) nix für die Kids von heute...
 
@citrix no. 2: na da Nintendo damals genug Kids erreicht hat, haben sie immer noch genug Erwachsene die immer noch die Sachen toll finden, mich Stört es nicht. Denn Grafik ist immer noch nicht alles, wobei auch Big N in Sachen Qualität oft den Erwartungen hinter her hinkt.
 
@Iceblue@C4U: wie du selbst erkennst sind die erwachsenen heute die kids von frueher. die zeiten aendern sich aber
 
@citrix no. 2: Also selbst mit fast 28 machen die Spiele noch eine Menge Spass. Immer noch besser als der 400 Ego Shooter. Nervt einfach. Spiele wie Sonic / Mario / Zelda machen genauso viel Spass wie damals auch schon. Von den westlichen Spielen kann ich das leider nicht behaupten...
 
@Erazor84: Mario, Zelda und die meisten anderen Spiele von Nintendo machen auch Spaß. Aber kein Mensch braucht drei Mario Party-Spiele auf einer Konsole. Sowas kauft man sich maximal einmal pro Konsole.


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