Apple bestreitet Preisabsprachen beim iBookstore

Apple, E-Book, Ibooks Bildquelle: Apple
Vor ein paar Tagen hat das US-Justizministerium bekannt gegeben, das man offiziell ein Kartellverfahren gegen Apple und fünf Buchverlage eingeleitet habe. Die US-Wettbewerbshüter werfen den Beteiligten unerlaubte Preisabsprachen vor.
Die Beschuldigten sollen sich zusammengetan haben, um insbesondere die Marktposition von Amazon zu schwächen, so der Vorwurf. Für den Onlinehändler wurde es dadurch schwieriger, günstige E-Books anzubieten, heißt es in den Gerichtsdokumenten. Entscheidend seien aber vor allem die Folgen für US-Konsumenten, die aufgrund der Preisabsprachen viele Millionen Dollar mehr zahlen mussten. iBooksIm iBookstore können Verlage Preise selbst festlegen, Apple bekommt 30 Prozent davon Bereits im vergangenen Dezember hatte die EU-Kommission eine ganz ähnliche Wettbewerbsuntersuchung eingeleitet, auch hier lautet der Vorwurf, dass sich die Verlage (u. a. die deutsche Verlagsgruppe Georg von Holzbrinck) mit Apple beim Preis abgesprochen haben sollen, was "zum Ziel oder zur Folge hatte, den Wettbewerb in der EU oder im europäischen Wirtschaftsraum zu beschränken."

Siehe auch: EU-Kommission ermittelt gegen Verlage und Apple

Gegenüber 'AllThingsD' hat sich Apple nun erstmals zur Causa geäußert und bestreitet die Beschuldigungen des US-Justizministeriums. Apple-Sprecher Tom Neumayr sagte, dass die Vorwürfe von Absprachen "einfach nicht wahr" seien: "Der Start des iBookstores im Jahr 2010 hat Innovation sowie Wettbewerb gefördert und dadurch Amazons monopolistische Umklammerung der Verlagsindustrie gebrochen."

Konsumenten hätten seither von E-Books profitiert, die interaktiver und fesselnder seien, so der Apple-Sprecher: "Genauso wie wir es Entwicklern erlaubt haben, ihre Preise im App Store selbst festzulegen, können Verlage im iBookstore ihre Preise selbst bestimmen."

Das Apple-Statement ist ähnlich wie jene, die zwei der beschuldigten Verlage, Penguin Group und MacMillan, nach der Bekanntgabe des Kartellverfahren gemacht haben, schreibt 'AllThingsD'. Die drei anderen Verlage, HarperCollins, Hachette und Simon & Schuster haben sich mit dem US-Justizministerium gleich nach der Eröffnung der Ermittlungen auf einen Vergleich geeinigt.

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