Die neuen Ivy Bridge-Prozessoren des weltweit größten Chipherstellers Intel werden voraussichtlich etwas früher als bisher geplant offiziell vorgestellt. Damit soll sich das Unternehmen auf die Release-Pläne einiger Partner einstellen.
Wie das taiwanische Branchenmagazin 'DigiTimes' berichtete, seien Acer, Lenovo und Hewlett-Packard nämlich mit der Entwicklung von Ultrabooks, die mit der neuen Plattform ausgestattet sind, so weit vorangekommen, um ihre neuen Modelle im Mai in den Handel zu bringen. Mit entsprechenden Ankündigungen ist so bereits Ende April zu rechnen.
Nach Intels bisherigen Plänen sollte Ivy Bridge allerdings erst am 29. April offiziell vorgestellt werden. Damit es nicht zu Termin-Kollisionen mit den Notebook-Herstellern kommt, werde dieser Termin nun aber auf den 23. April vorgezogen, hieß es. Ab diesem Datum sollen dann verschiedene neue Notebooks präsentiert werden.
Ivy Bridge bringt eine ganze Reihe von Neuerungen mit sich. So setzt Intel in der Architektur beispielsweise erstmals 3D-Transistoren ein. Weiterhin ist der Grafikprozessor in die CPU integriert, wodurch kompaktere Notebook-Designs möglich werden. Weiterhin bieten die Chips nativen Support für USB 3.0.

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