Facebook weitet die Nutzer-Selbstauskunft aus

Einen Teilerfolg konnte die österreichische Initiative Europe vs. Facebook erzielen: Das soziale Netzwerk hat angekündigt, dass Nutzer ab heute die Möglichkeit haben, sich ein "erweitertes Archiv der Konto-Daten" herunterzuladen.
Auf 'Facebook Public Policy Europe' schreibt das soziale Netzwerk, dass die 2010 eingeführte "Lade deine Informationen herunter"-Option erweitert wird. Dadurch erhält man die Möglichkeit, sich einen Teil der auf Facebook veröffentlichten Daten bzw. dort durchgeführten Aktivitäten als Kopie zu erhalten.

Siehe auch - Aktivist: Facebook ist 'hochgradig unprofessionell'

Facebook schreibt, dass sich User schon bisher Informationen zu Fotos, Posts, Nachrichten, Chat-Gesprächen und einer Freundesliste herunterladen konnten, nun wurde diese Selbstauskunft um einige zusätzliche Punkte erweitert. Dazu zählen frühere Namen, getätigte Freundschaftsanfragen und die IP-Adressen, über die man sich eingeloggt hat. Europe vs. FacebookTeilerfolg für die österreichische Initiative Wie die österreichische Seite 'derStandard' schreibt, handelt es sich dabei aber nur um 39 von insgesamt 84 Datensätzen, die Facebook speichert. Die Initiative 'Europe vs. Facebook' begrüßte zwar die "eingeschlagene richtige Richtung", die nun präsentierte Lösung sei aber nach wie vor "weit weg von den gesetzlichen Regelungen." Die vom österreichischen Jus-Studenten Max Schrems gegründete Datenschutzinitiative hätte selbst bei ihrer Anfrage bei Facebook "57 Datenkategorien im Roh-Format" erhalten.

Im Rahmen einer 'Pressemitteilung' auf der Seite von Europe vs. Facebook kritisiert die Initiative die nun bekanntgegebene Zurverfügungstellung der Daten: Dieser "vermeintlichen Gnadenakt" sei in Europa ein Gesetz, da Nutzer eine Kopie aller gespeicherten Daten erhalten müssen, wenn sie danach fragen.

Zudem sei das Download-Tool von Facebook zu kompliziert: "Viele Daten sollen auch nicht im Download Tool enthalten sein, sondern in der neuen Timeline und im neuen Activity Log oder auf anderen Seiten", schreibt Europe vs. Facebook. Das bedeute, dass "der Nutzer sich durch hunderte Seiten und Menüs klicken muss, um alle seine Daten dargestellt zu bekommen, denn die neue Timeline erlaubt keine Darstellung aller Details auf einen Klick."

Die Zurverfügungstellung der von Facebook nun angebotenen Kategorien passiere zwar "in Übereinstimmung mit dem ersten Bericht der irischen Datenschutzbehörde", heißt es schließlich, bei Europe vs. Facebook ist man aber der festen Überzeugung, dass "die Behörde hier die Gesetze nicht ordentlich durchsetzt." Man will die Angelegenheit weiter verfolgen und die Causa vor die EU-Kommission bringen.

Link: WinFuture bei Facebook Europe vs. Facebook Europe vs. Facebook
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