PC-Markt erholt sich leicht, wächst um 2 Prozent

Desktop-PCs Seit Jahren wird der PC-Markt totgesagt, aktuelle Zahlen belegen allerdings ein wenig überraschend, dass die weltweiten PC-Verkäufe wieder gestiegen sind. Im ersten Quartal 2012 wurden etwa 89 Millionen PCs ausgeliefert, das sind knapp 2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2011.
Laut den aktuellen vom Marktforschungsunternehmen 'Gartner' veröffentlichten Zahlen kann sich das Geschäft mit PCs (berücksichtigt wurden Desktop-Rechner und Notebooks, aber nicht Tablets) wieder leicht erholen. Im ersten Quartal 2012 wurden 89 Millionen Geräte ausgeliefert, ein Jahr zuvor waren es 87,3 Millionen. Anfang 2011 hatte Gartner (für 1Q12) noch ein Minus in Höhe von 1,2 Prozent vorausgesagt.

Hauptverantwortlich für das Plus waren die Regionen Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA), dort wurden mehr Geräte verkauft als erwartet. Genauer gesagt waren es 28,2 Millionen ausgelieferter Geräte, das stellt einen Zuwachs von 6,7 Prozent dar. Weltweite PC-Verkäufe Q1 2012Übersicht über die welweit größten PC-Hersteller Verhältnismäßig enttäuschend war für die PC-Hersteller hingegen das Abschneiden im Raum Asien/Pazifik: Mit 30,3 Millionen konnte man dort zwar ein Plus von zwei Prozent erreichen, für die aufstrebenden Märkte in Asien waren aber deutlich bessere Zahlen erwartet worden, da das Geschäft insbesondere in China und Indien schlechter lief als prognostiziert.

Dass der US-Markt ein deutliches Minus aufweist, ist hingegen keine große Überraschung: Hier zeigt der Trend vor allem aufgrund der immer beliebter werdenden Tablets schon länger nach unten, im ersten Quartal 2012 fielen in den USA die PC-Verkäufe um rund 3,5 Prozent. Keine große Auswirkung hatte laut den Berechnungen von Gartner die Festplatten-Krise nach der Flut in Thailand. Diese hatte nur "moderate" Folgen für bestimmte Marktsegmente, darunter etwa kostengünstige Notebooks.

HP ist nach wie vor der weltweit größte PC-Hersteller, das Unternehmen kam auf ein Plus von 3,5 Prozent. An die zweite Position hat sich Lenovo gesetzt und damit Dell (-1,6 Prozent) sowie Acer (-9,2 Prozent) überholt. Der chinesische Hersteller hat im ersten Quartal am meisten zugelegt und ein Plus von 28,1 Prozent erreicht. Zweiter Gewinner war Asus, die Taiwanesen kamen auf einen Zuwachs von 21,3 Prozent.
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