DSL: Viele sind unzufrieden und wollen wechseln

Angesichts immer wiederkehrender Beschwerden von Verbrauchern über ihren DSL-Anbieter, hat die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein eine Untersuchung über die generelle Kundenzufriedenheit in dem Bereich durchgeführt. Und die endete nicht gerade mit rosigen Ergebnissen.

Nur rund 60 Prozent der Befragten äußerten sich dabei zufrieden über die Erfahrungen, die sie mit ihren Provider gemacht haben. 44 Prozent gaben an, bereits Ärger mit dem jeweils aktuellen Anbieter gehabt zu haben. Nach Ansicht vieler Nutzer müsse man sich mit einem mangelhaften Kundenservice und einem wünschenswerten Preis-/Leistungsverhältnis abfinden.

Im Ergebnis gaben 40 Prozent der Nutzer an, nach dem Ende der Vertragslaufzeit ihren Anbieter wechseln zu wollen. Und dies könnte gerade für Provider, die hauptsächlich über den Preis Kunden köderten und andere Aspekte außer Acht ließen, zu Problemen führen.


Denn der Wechsel zu einem anderen ISP ist durch die Novellierung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) einfacher geworden. Demnach soll der Verbraucher innerhalb eines Kalendertages von dem alten Anbieter zu dem neuen Anbieter geschaltet werden. Der Bundestag und der Bundesrat haben das Gesetz bereits verabschiedet, so dass das Gesetz mit der Unterschrift durch den Bundespräsidenten schon sehr bald in Kraft treten wird, so die Verbraucherzentrale.

Der alte Anbieter muss dann die Internet-Versorgung des bisherigen Kunden so lange gewährleisten, bis der neue Versorger an seine Stelle treten kann. Offiziell darf die Datenanbindung maximal 24 Stunden unterbrochen sein. Ob dies allerdings in der Praxis auch so funktionieren wird, muss sich zeigen - denn Sanktionen gegen Provider, die hier nicht mitspielen, sind erst einmal nicht vorgesehen. Trotzdem ist davon auszugehen, dass die bisher recht hohe Stabilität bei der Kundenbindung durch die Regelung spürbar aufgeweicht wird.
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Was Service und Kundenfreundlichkeit angeht, sind regionale Anbieter sehr gut. Von den Großkonzernen habe ich schon lange die Nase voll.
 
@PC-Hooligan: Kann ich bestätigen. War jahrelang Telekom Kunde, danach Arcor. Bedingt durch einen Umzug und einen damit fest verwurzelten Regionalanbieter (was mich zu Anfang sehr störte) habe ich jetzt meine Ruhe.
 
[re:2] reSh am 22.03.12 17:49 Uhr
(+16
@PC-Hooligan: ich kann mir gut vorstellen, warum die regionalen Anbieter das machen - ich haben Angst, dass man bei Problemen bei denen vorbeikommt und das "persönlich bespricht" :-)
 
@reSh: der grund ist doch egal :D hauptsache es funktioniert
 
@reSh: Das ist ja auch richtig so. Im Umkehrschluss heißt das nämlich auch, dass die "nicht regionalen" keine Angst haben brauchen, dass mal jemand persönlich vorbei kommt. ;-)


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