Steve Jobs wollte Linus Torvalds zu Apple holen

Linux, Entwickler, Linus Torvalds Bildquelle: Alex Dawson / Flickr
Der im vergangenen Jahr verstorbene Apple-Chef Steve Jobs hat um die Jahrtausendwende herum versucht, den Linux-Entwickler Linus Torvalds in sein Unternehmen zu holen. Allerdings hatten beide letztlich zu verschiedene Vorstellungen.
Torvalds war zu diesem Zeitpunkt noch bei dem Chip-Designer Transmeta angestellt und arbeitete dort am Linux-Kernel. Jobs lud ihn auf den Apple-Campus ein und versuchte, ihn mit seinem eigentlichen Anliegen bei der Entwicklung von Linux, nämlich der Bereitstellung eines Unix-artigen Betriebssystems für möglichst viele Nutzer, anzulocken.

Noch vor dem Erscheinen der ersten Fassung von Mac OS X erklärte Jobs gegenüber Torvalds laut einem Bericht des US-Magazins 'Wired', dass das neue Apple-Betriebssystem das Unix mit der bisher größten Nutzerbasis werden wird. Torvalds wollte man gewinnen, an diesem mitzuarbeiten. Allerdings war dies an die Bedingung geknüpft, dass Torvalds seine Arbeit an Linux nicht mehr weiterführt.

Damit stieß der Apple-Mitbegründer allerdings auf wenig Gegenliebe. "Er wollte, dass ich bei Apple arbeite und mich mit Nicht-Linux-Sachen beschäftige", so Torvalds. Allerdings war es auch nicht der einzige Grund, warum Torvalds letztlich ablehnte.

Denn Apple setzt in Mac OS X auf den Mach-Kernel. Der Linux-Gründer mochte diesen allerdings noch nie und hatte aus diesem Grund auch Linux als Kernel für das GNU-Betriebssystem vorangetrieben. Aus diesem Grund habe der Linux-Gründer die Offerte letztlich abgelehnt. Linux, Entwickler, Linus Torvalds Linux, Entwickler, Linus Torvalds Alex Dawson / Flickr
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