Terroristen sollen in Shootern überwacht werden

Shooter, Übertragung, Counter Strike, Turnier Bildquelle: clarke thomas / Flickr
Laut britischen Boulevard-Medien sollen Terroristen seit einer Weile die Multiplayer-Lobbys von Online-Shootern nutzen, um dort Anschläge zu planen. Deshalb sollen britische Behörden nun fordern, dass Spielserver im Rahmen des britischen Äquivalents der Vorratsdatenspeicherung künftig überwacht werden sollen.
Wie die britische Zeitung 'Daily Mail' unter Berufung auf das Boulevardblatt "The Sun" berichtet, sollen sich Terroristen neuerdings gerne auf Multiplayer-Servern treffen, um dort ihre Aktivitäten zu besprechen. Genannt werden explizit die Spiele Call of Duty, Medal of Honor und Halo, vermutlich sind dabei die aktuellsten Ausgaben dieser Titel gemeint.

Gespielt werden derartige Games von den Terroristen allerdings nicht. Sie würden Shooter (The Sun wörtlich: "ultra-realistische Gewalt-Simulationen") nur deshalb auswählen, weil ihre Gespräche in einem solchen Umfeld weniger auffallen und sich nicht entscheidend von den Gesprächen normaler Spieler unterscheiden würden, so The Sun.

Hintergrund für die Wahl von Kommunikationskanälen dieser Art sei die Tatsache, heißt es, dass die Ermittlungsbehörden zunehmend Handys, E-Mails und andere Online-Nachrichten von Terrorverdächtigen überwachen, weshalb diese nun auf derartige alternative Kommunikation ausweichen. Die 'Daily Mail' schreibt, dass der US-Geheimdienst CIA bereits vor fünf Jahren vor dem Missbrauch von Multiplayer-Spiele-Lobbys gewarnt habe.

Das britische Innenministerium ("Home Office") hat im vergangenen Monat neue Gesetze angekündigt, die Unternehmen zwingen sollen, Informationen, die zwischen Nutzern von solchen Online-Diensten ausgetauscht werden, zu speichern. Die Zeitung schreibt weiter, dass die Behörden diesbezüglich bereits seit ein paar Monaten Gespräche mit den Kommunikationsunternehmen führen würden, die entsprechende Gesetzgebung soll offiziell im Mai angekündigt werden.

Netzaktivisten kritisierten die Pläne hingegen scharf: Nick Pickles von "Big Brother Watch" sagte etwa: "Großbritannien ist schon jetzt im Offline-Bereich eines der meistüberwachten Länder überhaupt", so Pickles. Die nun angekündigten Gesetze seien "ein beschämender Versuch, auf ähnliche Weise auch alles zu überwachen, was wir online tun." Shooter, Übertragung, Counter Strike, Turnier Shooter, Übertragung, Counter Strike, Turnier clarke thomas / Flickr
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