Netzanschlüsse mit 200 Mbit/s bald in Chemnitz

Glasfaser, Licht, Fiber Bildquelle: Alex Blackie
Im Herbst sollen die ersten Haushalte in Chemnitz mit Internet-Anbindungen versorgt werden können, die eine Bandbreite von 200 Megabit pro Sekunde im Downstream zur Verfügung stellen. Dies erfolgt im Rahmen einer Kooperation zwischen der Deutschen Telekom und dem lokalen Energieversorger Eins Energie in Sachsen. Der regionale Dienstleister wird dabei die Infrastruktur errichten, während die Telekom anschließend für den Betrieb des Netzes verantwortlich ist. Bereits im Herbst sollen die ersten Bürger von Chemnitz an das neue Glasfasernetz angeschlossen sein. Bis Ende 2014 sollen bis zu 60.000 Haushalte hinzukommen.

"Mit dem Bau des Glasfasernetzes schaffen wir die Grundlage für extrem schnelle Internetzugänge in vielen Teilen von Chemnitz", sagte Reiner Gebhardt, Vorsitzender der Geschäftsführung von Eins Energie in Sachsen. Von dem Projekt verspricht man sich eine Steigerung der Lebensqualität für den Bürger sowie eine steigende Attraktivität der Stadt als Wirtschaftsstandort.

Es sei das bisher größte Glasfaser-Projekt der Deutschen Telekom bundesweit. "Und hier in Chemnitz ist es uns zum ersten Mal gelungen, eine Glasfaser-Kooperation mit einem regionalen Versorger zu verwirklichen", führte Niek Jan van Damme, Sprecher der Geschäftsführung der Telekom.

Die Ausbauarbeiten beginnen im April. Bereits in diesem Jahr sollen 20.000 Wohneinheiten an das neue Netz angeschlossen werden. Der Ausbau soll dann in den darauffolgenden zwei Jahren mit ebenfalls je rund 20.000 angeschlossenen Wohneinheiten fortgesetzt werden.

Für den Auf- und Ausbau eines leistungsstarken Glasfasernetzes in Chemnitz benötigen die Partner eine aktive Mitwirkung der Immobilieneigentümer. Denn für Netzarbeiten bis ins Haus und bis hinter die Wohnungstür muss eine Einwilligung der Eigentümer vorliegen. Daher werden in den nächsten Wochen und Monaten Hausbesitzer in Chemnitz angeschrieben und über das Projekt informiert. Die Entscheidung, welche Ausbaugebiete zuerst in Angriff genommen werden, hängt dabei auch vom Interesse der Eigentümer ab.

Die Telekom wird das fertige Netz dann betreiben wie ihre bisherige Infrastruktur. Dies heißt, dass auch Wettbewerber mit eigenen Produkten in dem Netz aktiv werden können. Glasfaser, Licht, Fiber Glasfaser, Licht, Fiber Alex Blackie
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