PS Vita-Hacker gibt einen Einblick in sein 'Hobby'

Sony, Playstation, Vita Bildquelle: Sony
Das US-Spieleblog 'Kotaku' hat mit einem erfahrenen Hacker gesprochen, der Einblicke gibt, wie die neueste Sony-Spielkonsole PS Vita geknackt werden kann. Die derzeit größte Schwachstelle des vor kurzem gestarteten Geräts sei nicht das eigentliche System, sondern der eingebaute PSP-Emulator.
Der in Japan lebende Franzose mit dem Alias Wololo ist einer der bekannten Namen in der PlayStation-Hackerszene. Seit 2007 ist er auf der Suche nach Exploits und Hacks, mit denen man die in der Szene besonders beliebte, weil einfach zu hackende PlayStation Portable (PSP) "zweckentfremden" kann. In einem E-Mail-Interview mit 'Kotaku' sprach Wololo nun über seine Motivation und die Hintergründe seines Hobbys.

Der Hacker, der als Software-Programmierer arbeitet, gab gegenüber dem US-Gaming-Magazin an, dass sein Hauptbeweggrund der Spaß am Entdecken und Experimentieren sei: "Es geht vor allem darum, etwas mit einem Gerät machen zu können, für das es nicht vorgesehen war", sagt Wololo. Wenn er es schaffe, "nach hunderten Stunden" endlich auf dem Bildschirm des Geräts "Hello World" lesen zu können, dann sei das wie ein Adrenalinrausch, so der Hacker.


Die Sicherheitsfunktionen der PS Vita seien zwar stark verbessert worden, ihre Schwachstelle sei aber die Vorgänger-Konsole PSP. Genauer gesagt kann der integrierte PSP-Emulator mit einer altbekannten "Buffer Overflow"-Schwachstelle geknackt werden. Deshalb handle es sich auch nicht um einen echten Vita-Exploit, so der Hacker.

Das Download-Spiel, bei dem der Vita-Exploit entdeckt worden war, habe er zwar auf seinem Blog benannt, aber keinen Details dazu verraten, sagt Wololo. Dennoch hat Sony den Titel innerhalb kürzester Zeit aus seinem Online-Angebot entfernt. Das sei natürlich verständlich, der Hacker war aber dennoch überrascht davon: "Mir war nicht klar, dass ich ein so hohes Ansehen bei Sony genieße, dass sie bereit sind, ein vollständiges Spiel zu entfernen und damit Geld zu verlieren", sagt Wololo. "Das war ein gewagter Schritt von Sony, ich hätte ja auch die ganze Zeit bluffen können."

Die Entfernung des Spiels sowie die Kopierschutzmaßnahmen der PS Vita bezeichnet er als ein wenig übertrieben und letzteres als zu restriktiv. Insbesondere für rechtmäßige Nutzer sei das eine Unannehmlichkeit, als Beispiel nannte er die Kopierfunktion (legitimer Dateien), die eine dauerhafte Internet-Verbindung voraussetzt.

Er habe zwar absolutes Verständnis dafür, dass Sony sich vor Raubkopien schützen will, da er zwischen Hacken und Piraterie (die er nicht unterstützt) unterscheidet. Seiner Meinung nach halten zu restriktive Maßnahmen aber eher ehrliche Nutzer vom Kauf ab, als Piraten vom Raubkopieren.

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