1 Million US-Dollar für Schwachstellen von Google

In der kommenden Woche findet im Rahmen der CanSecWest Security-Konferenz wieder der bekannte Hackerwettbewerb Pwn2Own statt. In diesem Zusammenhang will Google bis zu eine Million US-Dollar für Exploits ausgeben.

Chris Evans und Justin Schuh vom Google Chrome Security Team haben sich dazu über den offiziellen 'Chromium-Blog' näher geäußert. Den dort getroffenen Angaben zufolge wird das bekannte Prämienprogramm für das Auffinden von Schwachstellen in Google-Produkten auf diese Weise erweitert.

Insgesamt erklärt sich der US-amerikanische Internetkonzern Google dazu bereit, bis zu eine Million US-Dollar an die Teilnehmer dieses Wettbewerbs auszubezahlen. Diesbezüglich ergeben sich drei unterschiedliche Kategorien mit jeweils unterschiedlich hoch angesetzten Preisgeldern.

60.000 US-Dollar will Google für ein Exploit (Full Chrome Exploit) bezahlen, welches ausschließlich auf Schwachstellen im hauseigenen Browser selbst abzielt. Rund 40.000 US-Dollar gibt es für die Personen, die ein Partial Chrome Exploit auf den Weg bringen können. Gemeint ist damit ein Exploit, welches eine Schwachstelle in Chrome und zugleich in einer anderen Komponente des Betriebssystems nutzt.


Zudem wird Google auch für Exploits, die nicht direkt mit Chrome in Zusammenhang stehen, 20.000 US-Dollar ausgeben. Als Beispiel führte man Exploits an, die auf Windows-Schwachstellen oder Sicherheitslücken in Adobe Flash abzielen. Jeder Gewinner wird zudem ein Chromebook erhalten.

Für jedes Exploit wird Google das angeführte Preisgeld nicht nur einmalig auszahlen. Der US-amerikanische Softwarekonzern hat sich das Limit von bis einer Million US-Dollar gesetzt. Unter dem Strich sollen nicht nur die Entwickler von den Exploits, welche sie dann genau unter die Lupe nehmen können, profitieren, sondern natürlich auch die Anwender von Chrome, da man durch die gewonnenen Eindrücke die Sicherheit des Browsers weiter verbessern kann.

In den letzten Jahren konnten die Teilnehmer des Hackerwettbewerbs die in Chrome integrierten Sicherheitsmaßnahmen nicht überwinden.
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Sehr vorbildliche Aktion seitens Google. Da könnte sich der ein oder andere Softwarehersteller mal eine Scheibe von abschneiden. Zumal das ja wirklich was ist, wo wirklich alle Parteien nur profitieren können. (:
 
@Talk_to_Me: Beim erpressen bekommt man aber mehr als bei diesen mickrigen Preisgeldern.
 
@JacksBauer: Soll trotzdem noch Leute mit moralischen Wertstäben geben. ;) Und Summen bis zu 1 Million $ hören sich in meinen Ohren nicht so mickrig an. ^^
 
@JacksBauer: klar... und wahrscheinlich wird man doch geschnappt. Da kann man besser ein paar tausend Dollar legal mitnehmen und hat seinen Namen schon mal bei ein paar Securityfirmen bekannt gemacht.
 
Leider kenne ich mich damit nicht aus. Wäre gutes Taschengeld. Finde das klasse von Google.


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