Sony: Verluste durch gesperrte Videos auf YouTube

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In dieser Woche hat sich der Chef des Musiklabels Sony Music, Edgar Berger, mit der 'Welt' über ein Problem unterhalten, welches viele Besucher von YouTube an einem uneingeschränkten Musikgenuss hindert.
Gemeint sind damit Anzeigen beim Aufruf von zahlreichen Videos über die Videoplattform aus dem Hause Google, mit denen YouTube darauf aufmerksam macht, dass der gewünschte Inhalt in Deutschland nicht zur Verfügung steht. Dafür habe die GEMA die erforderlichen Musikrechte nicht eingeräumt, heißt es.

Die Sperre von vielen Musikvideos auf YouTube muss aber nicht zwangsläufig in Verbindung mit dem jeweiligen Rechteinhaber stehen, teilte der Sony-Chef mit. Immerhin habe man die Inhalte mit den Marktteilnehmern lizenziert, aber die GEMA würde die Urheberrechte hingegen sehr restriktiv lizenzieren. Berger beklagt, dass seinem Unternehmen auf diese Weise Millionenumsätze verloren gehen. Ferner spiele diese Handhabung auch eine große Rolle, wenn es um den digitalen Musikhandel in Deutschland geht. Dieser sei unter anderem wegen gesperrten Videos auf YouTube weniger stark ausgeprägt als anderswo.

Das Online-Portal 'Futurezone' hat sich kürzlich mit der GEMA über dieses Thema unterhalten und wollte nähere Gründe für diese Handhabung in Erfahrung bringen. Ein Sprecher der Verwertungsgesellschaft teilte mit, dass man nicht mit Gewissheit sagen kann, wer für die Sperre der Videos verantwortlich ist. Der Text in den Hinweistafeln sei jedenfalls faktisch falsch und irreführend.

Daraufhin hat man die Betreiber von YouTube auf diese Thematik angesprochen. Eine pauschale Antwort hatte man dort jedoch nicht parat. Um den genauen Grund für die Sperre eines einzelnen Videos in Erfahrung bringen zu können, müsste man das jeweilige Werk einzeln betrachten. Wegen der großen Datenmenge kann man allerdings zu Einzelfällen keine Stellung beziehen, heißt es von offizieller Seite. Youtube, Anonymous, Gema Youtube, Anonymous, Gema
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