Windows 8: Nur noch drei verschiedene Editionen?

Windows 8, Windows 8 Developer Preview, Windows 8 Build 8220 Bildquelle: WinUnleaked.tk
Der amerikanische Computerhersteller Hewlett-Packard hat möglicherweise versehentlich vorab verraten, in welchen Varianten Microsofts neues Betriebssystem Windows 8 auf den Markt kommen wird. Offenbar könnte es nur drei verschiedene Editionen geben.
Laut Stephen Chapman von 'ZDNet' sind auf der HP-Homepage zwei Dokumente abrufbar, die eigentlich nur Informationen zu dem Treiber für einen Smart Card Reader des Herstellers Alcor Micro enthalten, aber offenbar auch Auskunft über die verschiedenen von Microsoft geplanten SKUs (Stock Keeping Units) von Windows 8 geben.

Den Dokumenten zufolge wird es eine Basis-Variante von Windows 8 geben die ganz ohne einen Namenszusatz daherkommt. Hinzu kommen Windows 8 Professional für professionelle Anwender und Windows 8 Enterprise für den Einsatz in großen Unternehmen. Alle drei Editionen sollen jeweils in einer 32- und einer 64-Bit-Version angeboten werden, heißt es weiter. Hinzu kommt wahrscheinlich auch noch eine Version für ARM-Tablets, die ohne eine Namenserweiterung auskommt, so Chapman.

Noch ist vollkommen unklar, ob es sich bei den von HP versehentlich veröffentlichten Angaben tatsächlich um die von Microsoft geplanten Windows 8 Editionen handelt. Dafür spricht laut Chapman unter anderem, dass man für das Treiber-Dokument auch einfach die Liste der Windows 7-SKUs verwenden könnte, was aber offensichtlich nicht der Fall ist.

Dagegen spricht hingegen, dass Microsofts Windows-Chef Steven Sinofsky anlässich der Entwicklerkonferenz BUILD im letzten September erklärte, dass die Entscheidung über die Zahl und die Art der Editionen von Windows 8 erst kurz vor dem Ende der Arbeiten an dem neuen Betriebssystem gefällt wird.

Chapman ist unterdessen auch auf der Microsoft-Homepage auf Hinweise zu den SKU-Plänen rund um Windows 8 gestoßen. So ist in mehreren Dokumenten und auch auf den Seiten des Entwicklernetzwerks MSDN von "Windows 8 Enterprise" die Rede.

Windows 7 wird von Microsoft bisher in insgesamt sechs verschiedenen Varianten angeboten: Starter, Home Basic, Home Premium, Professional, Enterprise und Ultimate. Die ersten beiden Ausgaben kommen nur auf Netbooks beziehungsweise in aufstrebenden Märkten zum Einsatz.

Bei Windows 8 will man laut den Dokumenten von HP auf eine Trennung der für Privatkunden konzipierten Editionen verzichten und könnte lediglich eine einzige Varianten anbieten. Zusätzliche Anwendungen, die bisher den Unterschied zwischen den Varianten Home Premium und Ultimate ausmachen, würden dann wahrscheinlich über den Windows Store optional erhältlich sein.

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