Microsoft baut sein Datenzentrum in Irland aus

Server, Datenzentrum, AT&T Bildquelle: David Jones / Flickr
Der Software-Konzern Microsoft reagiert auf die steigende Nachfrage nach seinen Cloud-Diensten mit einem stärkeren Ausbau seines Datenzentrums im irischen Dublin. 130 Millionen Dollar mehr als bisher geplant sollen in das Projekt fließen, teilte das Unternehmen heute mit.
Bisher waren Investitionen in Höhe von 500 Millionen Dollar vorgesehen. Im Juli 2009 wurde das Rechenzentrum in Dublin eröffnet und adressiert vor allem Kunden aus dem europäischen Raum. Durch die nun erfolgende Erweiterung soll die Cloud-Infrastruktur auch für das absehbare zukünftige Wachstum fit gemacht werden.

"Cloud Computing ist nicht nur eine Frage der technischen Machbarkeit. Datenschutz und Compliance spielen hier eine ebenso wichtige Rolle", sagte Ralph Haupter, Chef von Microsoft Deutschland. Das in Dublin angesiedelte Rechenzentrum hat beispielsweise die Aufgabe, Dienste nach europäischen Datenschutzregeln anzubieten.

Wie Haupter ausführte, würden Services wie Office 365, Windows Live, Xbox Live, Bing und die Windows Azure-Plattform sehr stark frequentiert. Eine regional ausgerichtete Cloud-Infrastruktur soll dafür sorgen, dass es bei er Versorgung nicht zu Überlastungen kommt.

Das Engagement von Microsoft für Cloud Computing geht dabei über die Investitionen in Rechenzentren und die damit verbundenen Dienstleistungen hinaus. So investierte das Unternehmen erst kürzlich 5,3 Millionen Euro in ein europäisches Cloud & Interoperability Center in Brüssel, um die Entwicklungsarbeit in dem Bereich voranzutreiben.

Allgemein prognostizieren die Experten Cloud Computing und der IT-Branche sehr gute Wachstumsaussichten. Aktuelle Zahlen des Centre for Economics and Business Research prognostizieren, dass in den nächsten fünf Jahren durch die Cloud 763 Milliarden Euro in die europäische Wirtschaft fließen könnten. Einer Studie von Experton zufolge wird der Umsatz der IT-Branche mit Cloud Computing in Deutschland von 1,9 Milliarden Euro 2012 auf 8,2 Milliarden Euro im Jahr 2015 steigen. Server, Datenzentrum, AT&T Server, Datenzentrum, AT&T David Jones / Flickr
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