Googles Cloud-Speicher Drive soll 'bald' kommen

Nach einem Bericht der Wirtschaftszeitung 'Wall Street Journal' soll der Cloud-Speicherdienst Google Drive kurz vor der Fertigstellung stehen und schon in Kürze seine Festplatten öffnen. Ein genaueres Datum nannte das Blatt allerdings nicht.

Das 'Wall Street Journal' (WSJ) spricht lediglich von den "nächsten Wochen oder Monaten" für den Dienst, der sich seit mittlerweile Jahren in Entwicklung befindet. Das WSJ will aber auch das (Preis-)Modell für Google Drive, wie die Cloud des Suchmaschinenriesen wohl heißen wird, erfahren haben.

Eine große Überraschung ist das allerdings nicht, Google wird sich vermutlich an den derzeitigen Konkurrenten DropBox und Box.net orientieren und den Basis-Zugang kostenlos anbieten. Für "große Datenmengen" wird dagegen ein zusätzliches Entgelt notwendig sein.

Das wirklich Interessante, also die Größe des Gratis-Speichers sowie die Kosten für eine Erweiterung der Online-Festplatte, hat das Wall Street Journal nicht erfahren. Das Blatt schreibt allerdings, dass Google möglicherweise die Konkurrenten bei Preis und kostenloser Datenmenge unter- bzw. überbieten wird.


Davon kann man wohl auch getrost ausgehen, schließlich sind Dropbox und Co. bereits seit einer ganzen Weile am Markt und auch entsprechend etabliert. Google plant zwar eine intensive Einbindung seiner sonstigen Web-Angebote wie Google Docs (alias "Text & Tabellen"), auf die (Speicher-)Größe wird es aber sicherlich dennoch ankommen. Einer der Benchmarks ist hier sicherlich Microsofts SkyDrive, wo man mit 25 Gigabyte eine ganze Menge an Gratis-Speicher bekommt.

Schön langsam sollte sich Google allerdings beeilen, um nicht den Zug zu verpassen. Schon vor rund fünf Jahren tauchten nämlich erste Berichte über einen Online-Speicher des Unternehmens auf. Der zunächst als "GDrive" bezeichnete Dienst wurde allerdings wieder fallengelassen, da er nach Angaben von Google-Insidern nicht richtig funktioniert habe.
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irgendwie bin ich schon richtig scharf drauf google (oder auch anderen anbietern) meine daten zu geben... not!
 
@JesusFreak: Ich geb meine Daten einfach moeglichst vielen Anbietern, dann sind sie am Ende nichts mehr Wert :)
 
@JesusFreak: Dann kann ich dir nur empfehlen den Stecker zu ziehen!
 
[re:3] eN-t am 09.02.12 09:07 Uhr
(+12
@JesusFreak: Kommt auf die Daten an. Sensible Daten oder persönliche Dokumente behalte ich auch lieber ganz klassisch auf einem Stick oder auf meinem eigenen Server oder gar Smartphone, was ich ja immer dabei habe oder immer drauf zugreifen kann. Aber viele Daten, z.B. Berufsschule, Studium, ... und sonstigen "Kram", der nicht sensibel ist, kann gerne mal ausgelagert werden. Zumahl ICH sowieso nicht um Google herumkomme, konzentriere ich mich wenigstens auf diesen einen Anbieter, denn Facebook geht mir mit den Daten zu schlampig um (Verkauf an den Höchstbietenden) und bietet ja _nur_ Social Network und Dropbox etc. sind ja teilweise negativ aufgefallen. Mit Google synchronisiere ich aber schon lange all meine Kontakte, Termine, Erinnerungen, Notizen usw., nutze Google Docs seit geraumer Zeit, habe ein YouTube-Konto und auch Google Plus (größtenteils als News-Feed) nutze ich. Da kommt es auf einen Dienst mehr oder weniger nicht mehr an. Ich finde, dass man sich heute leider nicht mehr komplett "zurückziehen" kann, ohne auf einige, grundlegende Services zu verzichten.
 
@eN-t: Full ACK


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